Nach seinem Angelusgebet am 1. Februar sagte Papst Leo XIV. vor einer großen Menschenmenge auf dem Petersplatz gleich zu Beginn: „Ich habe mit großer Sorge Nachrichten über eine Zunahme der Spannungen zwischen den beiden Nachbarländern Kuba und den Vereinigten Staaten von Amerika erhalten. Ich mache mir die Botschaft der kubanischen Bischöfe zu eigen und fordere alle Verantwortlichen auf, einen aufrichtigen und wirksamen Dialog zu fördern, um Gewalt und jede Handlung zu vermeiden, die das Leiden des lieben kubanischen Volkes noch verstärken könnte. Möge die Virgen de la Caridad del Cobre alle Kinder dieses geliebten Landes begleiten und beschützen!“
Die kubanischen Bischöfe hatten ihre tiefe Besorgnis über die sich verschärfende wirtschaftliche, soziale und humanitäre Krise in Kuba geäußert. Kuba brauche Veränderungen, „und diese werden immer dringlicher“, schreiben die Bischöfe. Aber das Land könne „keine weiteren Qualen und kein weiteres Leid“ ertragen. „Die jüngsten Nachrichten, in denen es unter anderem um das totale Abschneiden Kubas von jeglicher Möglichkeit der Einfuhr von Erdöl geht, lassen vor allem für die Schwächsten die Alarmglocken läuten. Die Gefahr von sozialen Unruhen und Gewalt ist real. Kein Kubaner guten Willens würde sich über ein solches Szenario freuen.“
Die Bischöfe betonen, Konflikte müssten durch Dialog und Diplomatie gelöst werden, niemals durch Zwang. Gleichzeitig bekräftigen sie, die Würde und Freiheit der Menschen innerhalb des Landes dürften nicht durch externe Konflikte beeinträchtigt werden.
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