Papst Leo XIV. wird vier afrikanische Staaten und Spanien besuchen

15.03.2026
Papst Leo XIV. wird vier afrikanische Staaten und Spanien besuchen root 15.03.2026

Laut Vatikan News plant Papst Leo XIV. drei Auslandsreisen. Auf seine erste Reise, einen eintägigen Besuch in Monaco am 28. März, folgen ein zehntägiger Besuch auf dem afrikanischen Kontinent (10.-23. April) und eine sechstägige Reise nach Spanien.

Die Afrikareise des Papstes wird in Algerien beginnen, wo er Algier und Annaba besuchen wird. Anschließend besucht er drei Städte in Kamerun – Yaoundé, Bamenda und Douala; dann geht es weiter nach Angola, in die drei Städte Luanda, Muxima und Saurimo; und schließlich nach Äquatorialguinea, Afrikas einzigem spanischsprachigen Land. Dort gibt es ebenfalls drei Stationen in Malabo, Mongomo und Bata. 

Vatican news schreibt dazu: „Von einem muslimisch geprägten Staat wie Algerien, in dem die Christen eine kleine Minderheit und zugleich ein Same der Geschwisterlichkeit sind, geht es durch mehrheitlich christliche Länder im Herzen Afrikas mit ihren Herausforderungen und ihrem freudigen Glaubenszeugnis.“ Der Papst selbst hatte auf seiner Rückreise nach Rom von seinem Besuch im Nahen Osten Ende letzten Jahres berichtet, dass er als Nächstes nach Algerien reisen wolle, „um die Stätten des Heiligen Augustinus zu besuchen, aber auch, um den Dialog fortzusetzen und Brücken zwischen der christlichen und der muslimischen Welt zu bauen“, wobei er anmerkte, dass „der Heilige Augustinus als Brücke sehr hilfreich ist, da er in Algerien als Sohn des Vaterlandes sehr geachtet wird“.

„Es handelt sich um eine komplexe Reise, die zweierlei ist: eine Reise in Erinnerung an den Bischof von Hippo [St. Augustinus], dem Papst Leo besonders verbunden ist, und die Begegnung mit zwei Entwicklungsländern mit besonderem Augenmerk auf die Ärmsten, die Bedürftigen und jene, die sich um sie kümmern. Auch der Einsatz für den Frieden wird ein zentrales Anliegen sein: Leo XIV. wird die anglophone Region im Norden Kameruns aufsuchen, wo seit zehn Jahren Bürgerkrieg zwischen den offiziellen Streitkräften und Unabhängigkeitsbewegungen herrscht,” fügte Vatican News hinzu.

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