An dem jährlichen „1+10“-Dialog, der am 9. Dezember unter der Leitung des chinesischen Premierministers Li Qiang stattfand, nahmen laut Xinhua die Leiter von zehn renommierten internationalen Wirtschaftsinstitutionen teil. Unter ihnen waren die Weltbank, der IWF, die BRICS-Entwicklungsbank, die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) und die OECD. Ziel war es, sich mit den als „problematisch“ angesehenen Trends in der Weltwirtschaft zu befassen.
Zölle und andere Handelsbeschränkungen hätten sich besonders nachteilig ausgewirkt und zu einer „gegenseitigen Zerstörung“ der Weltwirtschaft geführt, sagte Li. Dies müsse durch eine umfassende Reform der globalen Wirtschaftsordnung angegangen werden, betonte er. Die Weltwirtschaft sei von „Wendungen und Drehungen“ betroffen, während sie sich dennoch „trotz Gegenwind weiter vorwärtsbewegt,” sagte Li.
In separaten Treffen mit dem Präsidenten der Weltbank, Ajay Banga, der geschäftsführenden Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, und der Generalsekretärin der UNCTAD, Rebeca Grynspan, erklärte Li Qiang, dass China seinen „Megamarkt“ für die Welt öffnen, Entwicklungsmöglichkeiten mit anderen Ländern teilen und den Dialog und die Kommunikation verbessern wolle, um etwaige wirtschaftliche und handelspolitische Reibungen zu beseitigen.
China werde weiterhin eine enge Zusammenarbeit mit wichtigen internationalen Finanzorganisationen wie dem IWF und der Weltbank pflegen, betonte er. Banga, Georgieva und Grynspan wiesen allesamt auf die bemerkenswerte Entwicklung Chinas in den letzten Jahren und seine Rolle bei der Förderung des globalen Wirtschaftswachstums hin. Sie würdigten allesamt Chinas Rolle bei der Unterstützung der „Entwicklung des Globalen Südens“.
Quelle: eirna.de