Im Jahre 2002 wurde Nancy Pelosi in
ihrer Funktion als ranghöchstes demokratisches Mitglied des Nachrichtendienstkomitees
im US-Repräsentantenhaus über die Foltermethoden des CIA, einschließlich der
Wasserfolter, unterrichtet, erhob jedoch keinen Widerspruch dagegen. Im
Gegensatz zu Pelosi legte Jane Harman, die Pelosi im Jahre 2003 als ranghöchste
Demokratin des Komitees ablöste, im Februar 2003 als Zeichen ihres offiziellen Protests gegen das Folterprogramm einen als geheim eingestuften
Brief vor. Als
Pelosi 2006 dann Sprecherin des Repräsentantenhauses wurde, wurde Harman rasch
von ihr gefeuert.
Als Reaktion auf diese Enthüllungen durch die Zeitung Washington
Post erklärte Lyndon LaRouche: "Was Nancy Pelosi da tat, ist typisch für jemanden,
der von dem Faschisten Felix Rohatyn kontrolliert wird, der auch eine Reihe weiterer
Personen, wie Barney Frank, unter Druck gesetzt zu haben scheint." LaRouche
fuhr fort: "Pelosi hat keine
Glaubwürdigkeit mehr als Führung im Repräsentantenhaus. Sie besitzt keinerlei moralische Authorität.. Sie
hat dadurch, daß sie zu einem bloßen Schoßhund von Felix Rohatyn geworden ist,
alles hingeworfen. Rohatyn war mit dem faschistischen Regime von Augusto
Pinochet in Chile assoziiert." LaRouche schloß mit den Worten: "Das
ist Fakt, Kumpel."
Unter dem Decknamen Operation Condor wandte Pinochets Regime
Folter an, führte Hinrichtungen und Verurteilungen über ganz Iberoamerika aus, und
verübte Morde in Europa und in den USA selbst. Operation Condor entstand auf
Anweisung des Nazi-Kriegsverbrechers Walter Rauff, dem ehemaligen SS-Offizier,
dessen mobile Gas-LKWs benutzt wurden, um 250.000 Juden umzubringen. Rauff konnte
nach dem zweiten Weltkrieg nach Chile flüchten.
Dem Bericht der Washington Post zufolge trafen sich im
September 2002 vier US- Kongreßmitglieder heimlich, um sich die "erweiterten Verhörmethoden"
des CIA, einschließlich der Wasserfolter, anzusehen. "Für mehr als eine Stunde
präsentierte man der aus Mitgliedern beider Parteien bestehende Gruppe eine virtuelle
Tour durch die überseeischen Gefangenenlager des CIA und die harschen Methoden,
die die verhörenden Beamten anwandten, um Gefangene zum Reden zu bringen."
Vor dem Jahr 2005, als etwas über die Praktiken der Wasserfolter zur Presse
durchsickerte, trafen sich die wichtigsten gesetzgebenden Personen aus dem
Repräsentantenhaus und dem Nachrichtendienstkomitee des Senats etwa 30 Mal zu
privaten Unterrichtungen. Pelosi wollte zum Thema dieser geheimen
Unterrichtungen keinen Kommentar abgeben.