Peter Orszag: Wirtschafts-Behavioristen „made in London“

28.04.2009
Peter Orszag: Wirtschafts-Behavioristen „made in London“ admin 28.04.2009

Neben Obamas Hauptwirtschaftsberater Larry Summers, der Berichten zufolge die meiste Zeit mit Präsidnet Obama persönlich verbringt und alle überfährt, die nicht seiner Meinung sind, ist ein weiterer einflußreicher Mann sein Freund Peter Orszag, den Obama als Leiter der einflußreichen Budgetbehörde Office of Management and Budget (OMB) nominiert hat.

Orszag erhielt seine Ausbildung an der London School of Economics (LSE), der wichtigsten Basis der britischen Fabianer, und betreibt eine Politik drastischer Sparpolitik für die USA. Er fordert Haushaltskürzungen sowie „politisch schmerzhafte Leistungskürzungen"des Sozialsystems – und damit das genaue Gegenteil dessen, wofür die Bürger die Obama-Regierung gewählt haben!

Orszag ging gleich nach seinem Abschluß an der Universität Princeton 1991 zur Fabian Society und erwarb mit einem Regierungsstipendium an der LSE höhere akademische Grade. Dann arbeitete er für eine Regierungseinrichtung, das Centre for Economic Performance an der LSE, wo er sich mit der Ausplünderungspolitik gegenüber Rußland beschäftigte, bei der Leute wie Larry Summers und George Soros federführend mitwirkten. 1993 schickte man ihn nach Rußland als Berater des russischen Finanzministeriums für die Zusammenarbeit mit dem Weltwährungsfonds (IWF).

Orszag war dann ein Jahr in den USA für den Council of Economic Advisors tätig und ging danach (1994-95) wieder zur LSE. 1995-98 war er als Ökonom in der Regierung Clinton beschäftigt. Dort begann er seine fanatische Kampagne gegen die von Präsident Franklin Roosevelt eingeführte staatliche Rentenversicherung.  Am 28.9.2006 forderte Orszag bei einer Anhörung im Haushaltsausschuß des Senats Kürzungen von Gesundheits- und Rentenleistungen. Dabei könne man wohl davon ausgehen, daß der "reguläre politische Ablauf" keine Lösung für schmerzliche Anpassungen produzieren werde. "Jeder konkrete Vorschlag wird sofort scharf angegriffen werden." Daher sollten der Präsident – damals G.W. Bush – und die Führungen beider Parteien sich zu einem "besonderen Vorgehen zusammentun."

Seit Lyndon LaRouches Angriff auf diese britisch gesteuerten "Verhaltensökonomen" bzw. Psychoklempner bei seinem Internetauftritt am 11. April und der Kampagne seines politischen Aktionskomitees LPAC geraten diese Kreise in den USA zunehmend unter Beschuß.

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