Nachdem die Witwe und die Kinder des verstorbenen Diktators
Augusto Pinochet am 4. Oktober 2007 wegen Unterschlagung öffentlicher Gelder angeklagt
wurden, bereitet der Chilenische Richter Carlos Cerda gegen einige der
Familienmitglieder weitere Anklagen vor, die das Waffenkartel der britischen
Monarchie – BAE Systems – als sehr lästig empfinden wird.
Die neuen Vorwürfe beziehen sich auf die illegalen Honorare,
die zwischen 1997 und 2004 von BAE und anderen europäischen Rüstungsbetrrieben an
Pinochet gezahlt wurden Diese beliefen sich aufetwa zwei Millionen Dollar, die durch
die mit der königlichen Familie in Verbindung stehende Coutts Bank und durch
einige Strohfirmen auf den britischen Jungfraueninseln und ähnlichen Steuerparadiesen
geschleust worden sind. Diese Gelder fanden ihren Weg ebenfalls auf die Konten von
Pinochet, den Lyndon LaRouche "den Speichellecker des British Empire"
nennt, und seinen Nachkommen, oft unter falschem Namen, auf Konten der Riggs
Bank und einigen anderen Banken.
Richter Cerda hat angeblich neues Informationsmaterial
zusammengebracht, das ihm von Behörden in Amerika, der Schweiz und Gibraltar
zur Verfügung gestellt wurde, und das die Beteiligung besonders von Pinochets jüngstem
Sohn, Marco Antonio Pinochet, sowie einiger pensionierter Armeeoffiziere bei
der Schaffung eines ausgeklügelten Netzwerks illegaler Offshore-Finanzunternehmen
zeigt, durch das die illegalen Beträge gewaschen wurden.
Die Anwälte der Pinochet-Familie suchen nun hektisch nach
einem Weg, Cerda, der ein international respektierter Menschrechtsanwalt ist, aus
dem Fall herauszudrängen, bevor er ihnen noch mehr Schaden zufügen kann. LaRouche
warnte ebenso davor, dass unter derzeitigen Bedingungen einer globalen Krise, die
Briten möglicherweise versuchen werden, Chile, das historisch gesehen eine
Basis für britische Operationen gegen des Rest des Kontinents darstellt, als
Ausgangspunkt für dreckige Destabilisierungsversuche zu mißbrauchen.