Der Vorsitzende der Federal Reserve von Minneapolis, Gary Stern, hat sich gestern in einem Interview für eine schnelle Anhebung der Zinsraten ausgesprochen. Bereits beim Treffen des Offenmarktausschusses (Federal Open Market Committee, FOMC) der Federal Reserve am 24. und 25. Juni , dessen Protokoll am 15. Juli veröffentlicht wurde, hatten einige Mitglieder eine baldige Anhebung der Zisnraten verlangt. Stern, seit 1985 Präsident der Fed in Minneapolis, gehört ebenfalls dem FOMC an.
Lyndon LaRouche hat in den letzten Wochen mehrmals darauf bestanden, die Zinsraten von jetzt 2,25% auf 4% zu erhöhen, um der Spekulation und dem Dollarkollaps Einhalt zu gebieten. Am 1. Juli hatte er erklärt, die Fed müsse die Zinsraten auf 4% erhöhen, um sicherzustellen, daß institutionelle Anleger ihre Einlagen nicht abziehen. Zweitens müsse die Fed klarstellen, daß sie bei Bankrotten von Geschäftsbanken diese einem geordneten Konkursverfahren unterziehen wird. Ferner müsse die Regierung sofort eine Gesetzgebung beschliessen, mit der im großen Stil Kredit für große Infrastrukturprojekte zur Verfügung gestellt wird, wobei die Zinsen dafür bei 1-2% liegen sollten.
In einer gestrigen Stellungnahme betonte LaRouche, die 4%ige Zinserhöhung sei zwar ein rein monetärer Schritt, jedoch notwendig, um Chaos zu verhindern. Britische und europäische Kreise versuchten, Panik zu erzeugen, um zu erreichen, daß Gelder aus den USA abfließen und der Dollar endgültig kollabiert.