06131-237384info@bueso.de

Prominente Berichterstattung in weissrussischer Parlamentszeitung über LaRouche

Die Zeitung des weissrussischen Parlaments (Narodnya Gazeta) druckte in ihrer Ausgabe vom 14. März einen Aufruf ab zum Neubeginn der Beziehungen der amerikanischen Beziehungen mit Weissrußland, die seit über zehn Jahren eingefroren sind.  Die Normalisierung der Beziehungen ist auch für Deutschland sehr wichtig.  Neben einem Beitrag von Yuri Tsarik, einem Analysten aus dem Stab von Präsident Lukashenko, erschien als Beitrag aus amerikanischer Sicht ein Artikel von EIR Redakteur Jeff Steinberg, einem engen Mitarbeiter von Lyndon laRouche. Steinberg schreibt:

"Die Zeit für eine Normalisierung der Beziehungen zwischen USA und Weissrussland ist gekommen!" 

"Die neue Obama-Regierung in Washington sollte bereits mit der Auswahl des Botschafters beschäftigt sein, der sofort nach Minsk geht und der weißrussische Botschafter sollte nach Washington zurückkehren." Steinberg verweist auf seine eigenen Erfahrungen aus der Zeit der Bush-Cheney-Regierung, als die USA Sanktionen gegen Weissrussland erhoben und die diplomatischen Beziehungen eingefroren wurden. "Es war eines der unverhohlensten Beispiele politischer Einflussnahme und der Bestimmung nationaler Politik durch [Wahl]kampagnenspenden. Der Architekt des Einfrieren der Beziehung zwischen USA und Weißrußland war ein führender Neokonservativer und großer Geldgeber der republikanischen Partei der Bush-Cheney-Fraktion namens Bruce Jackson. Jacksons Empfehlungsschreiben als Bush-Jünger und einer führenden Stimme der neokonservativen Bewegung wird durch seine Unterschrift auf allen grundlegenden Dokumenten der Washingtoner Kriegspartei bezeugt -  von der PNAC-Erklärung für präventive Kriegsführung bis hin zu der Stiftung für die Verteidigung der Demokratie."

Jacksons Ehefrau komme aus Weißrußland. Bruce Jackson habe sich im Weißen Haus dafür eingesetzt, einen Vorwand für den Abbruch der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Weißrußland zu finden. Damals waren die Vereinigten Staaten Weißrußlands zweitgrößter Handelspartner mit einem jährlichen Gesamthandelsbilanz von nahezu 1Mrd. $, vor allem durch Düngemittel aus Weissrussland und andere landwirtschaftliche Produkten.

"Es gibt keinen Grund, dass diese absurde Korruption von der Obama-Administration verteidigt werden sollte. Vizepräsident Joe Biden versprach bei seiner letzten Rede auf der Wehrkunde-Tagung in München, die Vereinigten Staaten würden „den Neustart-Schalter drücken“ und wieder mit Rußsland diplomatisch zusammenarbeiten." Damit wolle er, Steinberg,  nicht sagen, das US-Weißrußland-Verhältnis solle der neuen US-russischen Partnerschaft untergeordnet sein, sondern im Gegenteil auf der Basis souveräner Staaten gestaltet werden.

Steinberg verwies dann auf die Vorschläge des US-Ökonomen Lyndon LaRouche für die Neugestaltung internationaler Beziehungen. Diese seien ,, die im Kern auf der Zusammenarbeit der vier führenden Nationen USA, Rußland, China und Indien aufgebaut." Die Idee bedeute aber nicht, einen neuen „Exklusiv-Klub“ zu gründen, sondern eine Schlüsselgruppe von mächtigen Nationen zu schaffen, die zum Vorteil der gesamten Menschheit handelen könne - basierend auf dem Respekt der nationalen Souveränität, den Einsatz für schnelles Wirtschaftswachstum durch Investition in „Großprojekte“ der Infrastrukturentwicklung in Eurasien, Nord-und Südamerika und Afrika.

"Weißrußland stellt eine wichtige Verbindung in der eurasischen Transport- und Infrastrukturnetz für die Verbesserung aller Nationen dar. Jede Regierung, egal welchen Staates, ob groß oder klein, die diese Prinzipien unterstützt, ist ein natürlicher Verbündeter der Vereinigten Staaten. Die vergangenen Ideen von Konflikten zwischen Supermächten, Begriffe wie „Achse des Bösen“, „teuflisches Imperium“ usw. sind Überreste einer vergangenen Epoche, die von imperialen Manipulationen bestimmt war. Das amerikanische Volk stimmte letzten November überwältigend gegen dieses falsche Experiment des Imperialismus. Die USA selbst entstanden aus einer Revolution gegen das britische Empire."

Steinberg schrieb weiter, das amerikanische Volk verlange eine Rückkehr zu dieser anti-kolonialen Tradition, nach acht Jahren von Kriegsführung, internem Polizeistaatsterror und einem Wirtschaftszusammenbruch, der die Lebensbedingungen vieler amerikanischen Arbeiterfamilien zerstört habe.  Bisher scheine es, abgesehen von einigen Fehlern, als habe die Obama-Administration dieses Mandat nicht vergessen oder zurückgewiesen.

"In diesem Geist glaube ich, dass die amerikanisch-weissrussischen Beziehung so schnell wie möglich wieder hergestellt werden sollten. Ja, der 'Neustart-Schalter' muss gedrückt werden."