Prominente Talkshow: Giudici verteidigt Italien gegen EU-Diktat und Monti-Regierung

13.01.2012
Prominente Talkshow: Giudici verteidigt Italien gegen EU-Diktat und Monti-Regierung elke 13.01.2012

Gestern trat der Vorsitzende der nationalen Taxifahrervereinigung Uritaxi und MOVISOL-Aktivist Claudio Giudici in der nationalen Fernseh-Talkshow „Servizzio Publicco“ auf, nachdem er bereits in den letzten Tagen in mehreren Fernseh- und Radiostationen eingeladen war. Die Sendung „Servizio Pubblico“ ist eine politische Talkshow des sehr prominenten Fernsehjournalisten Michele Santoro , der auch für seine Kampagne gegen Berlusconi bekannt wurde. Die Sendung kann auch im Internet weltweit verfolgt werden. Den fünfminütigen Clip findet man auf http://www.movisol.org/audioupdate.htm


Gestern trat der Vorsitzende der nationalen Taxifahrervereinigung Uritaxi und MOVISOL-Aktivist Claudio Giudici in der nationalen Fernseh-Talkshow „Servizzio Publicco“ auf, nachdem er bereits in den letzten Tagen in mehreren Fernseh- und Radiostationen eingeladen war. Die Sendung „Servizio Pubblico“ ist eine politische Talkshow des sehr prominenten Fernsehjournalisten Michele Santoro , der auch für seine Kampagne gegen Berlusconi bekannt wurde. Die Sendung kann auch im Internet weltweit verfolgt werden. Den fünfminütigen Clip findet man auf http://www.movisol.org/audioupdate.htm

Giudici, der viel Applaus bekamt, sprach über seinen Brief an die „Financial Times“, rief zur Einführung des Glass-Stagall-Trennbankensystems auf und schlug dem Gastgeber vor, ein Interview mit Lyndon LaRouche zu machen. Hunderte von Leuten schrieben anschließend zustimmende Bemerkungen auf der Facebookseite des Programms, wie „Giudici soll Ministerpräsident werden“ und es gibt auf Youtube Ausschnitte des Programms, die bereits von allen möglichen Seiten weiterverlinkt wurden. In einem heißt es: „Claudio Giudici, Vorsitzender von Uritaxi/Toskana sagt, Vorschläge für die Liberalisierung des Taxisektors sind eine Massenablenkungswaffe. Was diskutiert werden muss, ist die Trennung der Geschäftsbanken von Investmentbanken.“ In dem Interview griff er Mario Monti und den jetzigen EZB-Präsidenten Mario Draghi scharf an und erinnerte an Draghis Anwesenheit beim berüchtigten Privatisierungstreffen auf der königlichen Yacht Britannia 1992, das den Ausverkauf der italienischen Industrie und des Bankensektors einleitete.

Mehr dazu in Kürze auf der Webseite

Siehe auch:
Monti, Draghi und Britannia 2 — http://www.bueso.de/node/5308
Sozialer Widerstand in Italien wächst — http://www.bueso.de/node/5301

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