Der französische Außenminister Bernard Kouchner sprach bei seinem Besuche in Moskau im neuen harten Ton der Sarkozy-Regierung. Er war zu einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow in die russische Hauptstadt gereist unter anderem für den Staatsbesuch Sarkozys im Oktober Vorbereitungen zu treffen. Kouchner besuchte das Verlagshaus der Zeitung Novaja Gazeta, für die die ermordete Kreml-Gegnerin Anna Politkowskaja arbeitete. Dort unterschrieb er das "goldene Buch" der Zeitung mit den Worten: "ich bezeuge hiermit, daß Anna ein Vorbild für Journalismus und eine Kämpferin für die Menschenrechte war."
Die französische Tageszeitung [i]Le Figaro[/i] berichtet, daß Kouchner und Lawrow in zwei Fragen nicht zu einer Übereinkunft kommen konnten. Zum Iran wurden die Erklärungen Kouchners von den Russen mit "Kälte und Voreingenommenheit" aufgenommen, die sie für "Wind von den Atlantikern" halten.
Auch zur Unabhängigkeit Kosowos gab es Unstimmigkeit zwischen den beiden Aussenministern. [i]Le Figaro[/i] zufolge stimmen die französische und russische Regierung in Bezug auf amerikanische Raketenabwehrsysteme in Osteuropa sowie hinsichtlich des NATO-Beitritts Georgiens, den beide ablehnen, einig.
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