Der russische Präsident Wladimir Putin warf heute dem US-Außenministerium vor, das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte [Office of Democratic Institutions and Human Rights – ODIHR] unter Druck gesetzt zu haben, ihre Wahlbeobachtung bei der kommenden Duma-Wahlen aufzugeben und damit die wahrgenommene Legitimität der Wahlen zu untergraben wollen.
"Nach den uns zur Verfügung stehenden Informationen wurde dies erneut auf Anraten des amerikanischen Außenministeriums beschlossen und wir werden das bei unseren zwischenstaatlichen Beziehungen mit diesem Land miteinbeziehen" sagte Putin laut der New York Times. "Ihr Ziel ist es, die Wahlen unrechtmäßig erscheinen zu lassen. Aber sie werden dieses Ziel nicht erreichen… Wir werden es niemandem erlauben seine Rotznase in unseren Angelegenheiten zu stecken."
Lyndon Larouche kommentierte dieses Einmischen einer Regierung, die ja bekanntermaßen zweimal durch Wahlbetrug installiert wurde, mit den Worten "Dick Cheney hat noch nie eine anständige Erektion zu stande gebracht." [Im Englischen reimt sich die Stimmabgabe, ‚election‘, mit ‚erection‘. Wir entschuldigen uns für die Unübertragbarkeit dieses Zitats – Anm. d. Red.]
Die ODIHR wird von der Times als "Gruppe prominenter, unabhängiger Wahlbeobachter" dargestellt, die von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa eingesetzt wird. Der Direktor der ODIHR und Botschafter Österreichs, Christian Strohal, dürfte Zufallstheoretiker sein. Strohal gab zu, sich kurz vor der Entscheidung mit Offiziellen in Washington getroffen zu haben. Jedoch haben die zeitliche Übereinstimmung dieses Treffens nichts mit der Entscheidung, die Wahlbeobachtung während der russischen Wahlkampagne aufzugeben, zu tun. Das US-Außenministerium hat seinerseits die Entscheidung unterstützt. Was für ein Zufall.