Die Eurasische Landbrücke, für die Lyndon und Helga Zepp-LaRouche schon lange kämpfen, machte heute einen großen Schritt vorwärts – wenige Tage nach der Festigung der Allianz zwischen Russland, China und Indien gegen die Briten.
Der russische Premierminister Wladimir Putin gab am 20. Mai bei einem Treffen zur Entwicklung des russischen Verkehrssystems bekannt, daß er ein Projekt in Höhe von 13 Billionen Rubel (565 Mrd. $) für die Entwicklung des russischen Verkehrssystems von 2010-2015 bewilligen wird. „Ich habe das ehrgeizigste von allen bisher gemachten staatlichen Investitionsprogrammen im Sinn", wurde Putin von Itar-Tass zitiert.
Er sagte, Rußland könne mit einem modernen Verkehrssystem 5-10 mal mehr Handel zwischen Europa und Asien Handelsaufkommen bewältigen. Die dafür benötigte Kapitalmenge werde mehr als 13 Billionen Rubel betragen, mitsamt 4,7 Billionen aus der Staatskasse. Putin kündigte an, die russische Regierung werde sich nun endlich über die „Vorgaben und Richtwerte eines staatliches Programms für die Entwicklung des russischen Verkehrssystems für 2010-2015" einigen.
Putin: „Es wird nicht möglich sein, Rußland ohne eine schlagkräftige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur zu entwickeln. Die bisherige Unterentwicklung [der Verkehrsinfrastruktur] bremst die Wirtschaft und behindert den Übergang zu einer auf Innovation basierenden Entwicklung."
Der Staatshaushalt bewilligte bereits dieses Jahr 300 Mrd. Rubel für die Entwicklung des Verkehrssystems; dies wird sich 2010 auf 584 Milliarden und 2011 auf 770 Mrd. erhöhen. Das gewaltige Entwicklungsprogramm sieht den Bau und die Erneuerung von über 17.000 km an Bundes-, Regional- und Landstraßen und mehr als hundert Flugzeugpisten vor. Putin kündigte außerdem an, daß die Gesamtkapazität der Seehäfen um jährlich mehr als 400 Mio. Tonnen Schiffsfracht gesteigert werde. „Über 3000 km neue Schienenwege werden in Betrieb genommen und Strecken mit begrenzter Verkehrskapazität werden komplett ausrangiert." Er kündige auch Programme für die Ausweitung des Schnellzugverkehrs für die Personenbeförderung an.