Putin sucht Fortsetzung von Kennebunkport

01.08.2007
Putin sucht Fortsetzung von Kennebunkport admin 01.08.2007

31. Juli (LPAC) — Beim gestrigen Treffen der russischen Regierung mit Präsident Wladimir Putin nahm der Präsident einen Bericht des Außenministers Sergej Lawrow über den Stand der Verhandlungen zwischen amerikanischen und russischen Experten über die vorgeschlagene Zusammenarbeit bei der Raketenabwehr entgegen. Diese Gespräche waren während des Besuchs von Putin bei Präsident George Bush und dessen Vater Anfang Juli in Kennebunkport vereinbart worden. Der Internetseite des Kreml zufolge erklärte Lawrow, die Gespräche vom 30. und 31. Juli seien die ersten von "zwei oder drei" solcher Termine gewesen, auf die Anfang Oktober das "2 + 2"-Treffen der Außen- und Verteidigungsminister beider Länder folgen soll. Danach soll dann Putin und Bush Bericht erstattet werden.

Lawrow sagte, die Frage der Raketenabwehr sei auch letzte Woche beim Rußland-NATO-Rat diskutiert worden,  wo es "recht viel Interesse für unsere Vorschläge und eine Bereitschaft, sie zu diskutieren," gegeben habe. Putin hatte in Kennebunkport eine Ausweitung der Gespräche und die Hinzuziehung weiterer Teilnehmer über den Rußland-NATO-Rat vorgeschlagen. Putin fügte dem gestern hinzu: "Diese beiden Vorgänge müssen kombiniert werden", anstatt getrennte Gespräche zu Raketenabwehr mit den USA und mit NATO zu führen. Darauf antwortete Lawrow: "Dies wird erwartet. Die Kontakte unserer interministeriellen Delegationen [des Verteidigungs- und Außenministeriums], die in Kennebunkport ins Leben gerufen worden, werden innerhalb der nächsten zwei Monate fertiggestellt werden. Parallel dazu informieren wir die Europäer über unsere Herangehensweise, mit dem Ziel, diesen gesamten Vorgang in einer einzigen Übereinkunft zusammenzuführen."

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