Die LaRouche-Demokratin Rachel Brown erhielt offiziell 21,5% der Stimmen bei den Vorwahlen im 4. Kongreßbezirk, in dem sie gegen Barney Frank, den Vorsitzenden des Bankenausschusses kandidiert hatte. In einer Stellungnahme nach der Wahl erklärte sie ihre Entschlossenheit, die Kampagne für die sofortige Wiedereinführung des Trennbankensystems ("Glass-Steagall") jetzt erst recht zu eskalieren und dieses durchzusetzen.
Lyndon LaRouche hatte am 15. September zum Wahlergebnis erklärt, der "Bostoner Vault" [Bezeichnung für die Bostoner Finanzelite] sei in Aktion getreten, um einen Wahlsieg von Rachel Brown zu unterbinden. Aber das Finanzsystem falle auseinander, und das könnten diese Kreise nicht verhindern, auch wenn sie noch zu "schmutzigen kleinen Tricks wie Wahlbetrug" fähig sein. Barney Frank habe in den Augen seiner Förderer jetzt seine Nützlichkeit verloren, nachdem ihn Rachel Brown in der Fernsehwahldebatte gezwungen hatte, seine Karten auf den Tisch zu legen. Franks politische Karriere sei beendet, wohingegen Rachel Brown jetzt "eine Persönlichkeit von nationaler Bedeutung geworden" sei.
Es folgt die Erklärung von Rachel Brown:
„Wie alle statistischen Messungen repräsentieren die Ergebnisse der Vorwahlen im 4. Kongressbezirk von Massachusetts am Dienstag nicht den gegenwärtigen historischen Prozess. Obwohl er gewählt wurde, wurde Barney Frank nur als Repräsentant eines sterbenden Empire gewählt: das der Inter-Alpha Bankengruppe und damit verbundener Banken. Meine Wahlkampagne hat die Notwendigkeit einer völligen Wiederinkraftsetzung des Glass-Steagall-Gesetzes klar gemacht – der einzige Weg, mit diesem bankrotten Empire fertig zu werden, dessen abgehalfteter Vertreter Barney Frank ist. Jetzt fängt der eigentliche Kampf erst an! Die Fronten sind abgesteckt, es ist klar, wen Barney vertritt und es ist klar, was jetzt getan werden muss, um die Interessen unserer Nation gegen jene dieses internationalen imperialen Systems zu schützen.
Ebenso wie das Glass-Steagall-[Trennbanken-]System wieder hergestellt werden muss, gilt dies auch für die Entschlossenheit für den wissenschaftlichen Fortschritt unserer Nation wieder zu bekräftigen. Dagegen haben sich sowohl Barney als auch Obama ausgesprochen und verteidigen damit einmal mehr dieses Empire. In Fairfax (Virginia) sagte Präsident Obama vor kurzem zu der Frage, wie man in wirtschaftlichen Fragen vorgehen soll: „Wir brauchen keine neuen Technologien. Wir brauchen keine ausgefallene neue Fusionsenergie oder irgend so etwas erfinden". Also: man soll einfach die bestehende, Jahrzehnte alte Infrastruktur reparieren. Barney Frank hat sich wiederholt gegen Investitionen in ein Programm für die bemannte Raumfahrt ausgesprochen und setzte sich im Jahr 2006 sogar für einen Gesetzeszusatz ein, mit dem der NASA Mittel für eine bemannte Raumfahrtmission gestrichen werden sollten. Er behauptete damals: ‚Es gibt keine Wissenschaftler, die dafür sind.’"
"Darin zeigt sich ein gegen Mensch und Wissenschaft gerichtetes Denkens, das nur ein Empire vertreten kann, wie es jetzt von der Londoner Inter-Alpha Bankengruppe und ihren Lakaien des Bostoner "The Vault" vorangetrieben wird. Jeder geistig gesunde Mensch und jeder Wirtschaftswissenschaftler weiß, dass die einzige wirkliche Quelle wirtschaftlichen Fortschritts die Einführung von Technologien höheren Niveaus und leistungsfähigerer Infrastruktur ist, wie sie aus neuen Entdeckungen der Gesetzmäßigkeiten des Universums entspringen und durch die Mission einer Nation angetrieben werden, bisher noch unbeantwortete Fragen, vor denen die Menschheit steht, zu lösen.
"Wo stehen Barney Frank und Obama? Sie stehen der notwendigen Lösung im Wege, die lautet: Sofortige Wiedereinsetzung von Glass-Steagall und große Investitionen in von wissenschaftlicher Erneuerung angetriebene Wirtschaftsprogramme, die durch ein nach dem Glass-Steagall-Standard reorganisiertes Finanzsystem möglich werden, wie z.B. ein Programm zur Kolonisierung des Mars und dem Bau der Nordamerikanischen Wasser- und Stromallianz (NAWAPA)
Wie Franklin Roosevelt sagte, als er die Sprüche Salomos (29:18) zitierte: ‚Ohne Vision geht ein Volk zugrunde.‘ Kein Denken, das kleiner ist als dieses, wird heute das Überleben unserer Nation ermöglichen."