Der ehemalige CIA-Agent Philip Giraldi sprach gestern in einem Interview mit antiwar.com von der "Rückkehr Dick Cheneys". Giraldi sagte, Cheney "sei wieder dabei." Bush höre wieder auf ihn, anstelle auf Außenministerin Rice und Verteidigungsminister Gates. Er beschrieb, daß er mit Mitarbeitern im Verteidigungsministerium und in den Nachrichtendiensten in Kontakt stehe, die alle mit ihm übereinstimmten: Dick Cheney habe die Idee nicht aufgegeben, Krieg mit dem Iran zu beginnen. Er suche auf versteckten Wegen, dies zu erreichen; wie zum Beispiel, die Israelis dafür zu benutzen. Cheney, so Giraldi, verbreitete jüngst in einer Rede in Washington die Idee, die Nachrichtendienste hätten den Präsidenten verraten. In seinem kommenden Artikel für den American Conservative schreibt Giraldi, daß Cheney seinen Mitarbeitern gesagt haben soll, daß „etwas unternommen werden muß, bevor Hillary Präsidentin wird." Des weiteren soll Cheney Mitglieder des US-CENTCOM-Militärkommandos für Südwestasien als „Verräter" bezeichnet haben.