Russischer Ökonom Prof. Menshikov zitiert LaRouche zur US-russischen Zusammenarbeit gegen die Finanzkrise

02.10.2008
Russischer Ökonom Prof. Menshikov zitiert LaRouche zur US-russischen Zusammenarbeit gegen die Finanzkrise admin 02.10.2008

In seiner jüngsten Kolumne für die russische Wochenzeitung "Slovo" zitiert der renommierte Wirtschaftsprofessor Stanislav Menshikov den russischen Präsidenten Dmitri Medvedev und Lyndon LaRouche zur nötigen Zusammenarbeit von USA und Rußland im Angesichte der systemischen Weltfinanzkrise. In seinem Artikel vom 26. September untersuchte Menshikov, wie die Krise die eigenen Finanzen Rußlands betrifft.

Menshikov schreibt: „Für eine erwünschte Situation in Rußland auf die ausländischen Spekulanten zu zählen, ist eine wackelige Grundlage der russischen Finanzpolitik. Es wäre sinnvoller, eine Vereinbarung über die Koordinierung der russischen Handlungen mit USA und anderen Finanzzentren zu treffen, um die Weltkrise zu bekämpfen. Präsident Medvedev sprach sich für eine solche Zusammenarbeit  beim G8-Treffen in Japan letzten Juni aus und wurde darin unterstützt von prominenten amerikanischen Persönlichkeiten, insbesondere Lyndon LaRouche.“

Menshikov untersuchte den Zusammenbruch der russischen Börse, die von ihrem Höhepunkt um 52% wegen des Abzugs internationaler Spekulationsgelder gefallen ist.  Die Tatsache, dass dies die auf die wirkliche Ökonomie konzentrierten Banken wie Sberbank und VTB hart traf, beweist laut Menshikov die Dummheit der russischen Neoliberalen, von denen es immer noch welche im Finanzministerium gibt, und die verbreiteten, daß Rußlands Wirtschaft ein sicherer Hafen im Sturm sein könne, ohne die dafür notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

Kanzlerin Angela Merkel, die jetzt in St. Petersburg ist, wäre gut beraten, sich jetzt ebenfalls ernsthaft in das Studium der wirtschaftswissenschaftlichen Prinzipien des US-Ökonomen LaRouche zu vertiefen – um der deutsch-russischen Zusammenarbeit eine solide Grundlage zu verschaffen.

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