Rußland & Frankreich einigen sich auf 400-Mio.$-Geschäft zur Herstellung von Kernkraftwerksturbinen

01.07.2007
Rußland & Frankreich einigen sich auf 400-Mio.$-Geschäft zur Herstellung von Kernkraftwerksturbinen admin 01.07.2007

Rußland und Frankreich haben sich geeinigt, gemeinsam Turbinen für Kernkraftwerke herzustellen. Das russische Unternehmen Atomenergomasch und der französische Konzern Alstom unterzeichneten am Freitag das Abkommen über die Gründung eines 400 Mio.$-Gemeinschaftsunternehmens in Rußland, das die Turbinen für Atomkraftwerke in und außerhalb Rußlands produzieren soll.

RIA Novosti zufolge hatten die Unternehmen im April eine Einigung erreicht, nach welcher das staatliche russische Atomernergieunternehmen 51% der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen erhalten soll, welches auf dem Gelände des Maschinenbauunternehmens ZIO Podolsk in der Nähe von Moskau operieren soll. Das gemeinsame Projekt soll zukünftig, aufbauend auf der "Arabelle"-Turbinentechnologie von Alstom, die gesamte konventionelle Produktpalette zur Ausrüstung von Kernkraftwerken bewerkstelligen. Alstom will dafür die Technologie seiner "Arabelle"-Dampfgeneratorturbine an das Gemeinschaftsunternehmen transferieren.

Es wird erwartet, daß das Unternehmen innerhalb von drei Jahren volle Kapazität erlangen wird. Es wird von der besten verfügbaren Technologie zur konventionellen Ausstattung von Atomkraftwerken profitieren und exklusiven Zugang zum rasch anwachsenden russischen Kernkraftwerksmarkt haben. Hier wird es wenigstens die Hälfte des russischen Bedarfs an Kernkraftwerksturbinen decken können. Alstom ist weltführender Hersteller konventioneller Nuklearanlagen: 175 Kraftwerke in 12 Ländern der Welt befinden sich entweder bereits in Kraft oder im Bau, u.a. in Frankreich, Südafrika, China, Südkorea und Schweden.

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