Russland und Nordkorea treiben Ausbau der transasiatischen Eisenbahn voran

03.04.2012
Russland und Nordkorea treiben Ausbau der transasiatischen Eisenbahn voran klaus 03.04.2012

Auch wenn Rußland Nordkorea den wohlmeinenden Rat gegeben hat, gegenwärtig besser auf den für Mitte April geplanten Start einer Langstreckenrakete, die einen zivilen Beobachtungssatelliten ins All transportieren soll, zu verzichten, führen die beiden Länder ihre Zusammenarbeit beim Ausbau der grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindungen fort.


Auch wenn Rußland Nordkorea den wohlmeinenden Rat gegeben hat, gegenwärtig besser auf den für Mitte April geplanten Start einer Langstreckenrakete, die einen zivilen Beobachtungssatelliten ins All transportieren soll, zu verzichten, führen die beiden Länder ihre Zusammenarbeit beim Ausbau der grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindungen fort.

Vor mehr als drei Jahre haben die beiden Länder mit dem Vorhaben begonnen, zwei Bahnstrecken wiederherzustellen, um Rußlands fernöstliche Grenzstadt Chassan mit der Hafenstadt Rajin in Nordkorea zu verbinden. Wie Pjöngjangs Staatsmedien am Montag berichteten, soll der grenzüberschreitende Frachtverkehr im Oktober in Gang gesetzt und Rajin damit zum regionalen Umschlagspunkt für Frachten Richtung Europa gemacht werden.

Im letzten Oktober hielten Nordkorea und Russland einen Testlauf auf dem 54 Kilometer langen Schienenweg ab. Die Strecke soll nach Fertigstellung den Transport von 100.000 Frachtcontainern pro Jahr bewältigen und kann Transportzeit und -kosten bedeutend verringern. Da Rajin auch über eine neugebaute Autobahn mit den Industriegebieten in Chinas Nordosten verbunden ist, hat die Kombination von Hafen, Schiene und Straße das Potential zur Belebung der beteiligten Volkswirtschaften einschließlich der Südkoreas und potentiell auch der japanischen beizutragen. Diese friedliche, wirtschaftliche Zusammenarbeit ist das einzige Mittel, die britischen Manipulationen in der Region zu neutralisieren und einen neuen Krieg zu verhindern.

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