Der British Council, der in Rußland offenbar verdächtigt wird, unter dem Mantel kultureller Arbeit das britische "Chaos-Spiel" zu voranzutreiben, widersetzt sich der zum Jahresende ergangenen Anordnung der russischen Regierung, die Büros in St. Petersburg und Yekaterinburg zum 1. Januar 2008 zu schließen. Von russischer Seite besteht man darauf, daß diese Büros illegal arbeiten, da nur das Moskauer Büro genehmigt war.
Die russische Regierung bestellte am 14. Januar den britischen Botschafter ein, und drohte mit einer Reihe von Strafmaßnahmen. Dazu gehören u.a die Ablehnung der Visa-Verlängerung für die Angestellten der Organisation sowie die Eröffnung von Steuerermittlungen. In einer Erklärung des russischen Aussenministerium hieß es u.a., der Botschafter sei darauf hingewiesen worden, daß "die russische Seite die Aktion als eine bewusste Provokation betrachtet, die darauf abzielt, die Beziehung zwischen Rußland und Großbritannien zu komplizieren." Sollten die Briten den russischen Forderungen nicht nachkommen, hat Rußland angedroht, auch das Hauptbüro des British Council in Moskau zu schließen.