NATO-Generalsekretär Mark Rutte hielt sich in den vergangenen Tagen in Washington auf, wo er am Mittwoch mit Präsident Trump zusammentraf, Medieninterviews gab und gestern eine Rede vor dem Atlantic Council hielt.
Beim Atlantic Council erklärte Rutte, die NATO-Verbündeten würden auf dem für den 6. und 7. Juli in Ankara angesetzten jährlichen NATO-Gipfel Verteidigungsaufträge in Höhe von mehreren zehn Milliarden Dollar ankündigen und zudem ihr Bekenntnis zu den Verteidigungsausgabenzielen unterstreichen sowie ihre Unterstützung für die Ukraine bekräftigen, berichtete Reuters. Das Treffen, so sagte er, werde eine starke Botschaft an den russischen Präsidenten Wladimir Putin senden, dass das 32 Mitglieder starke Bündnis bereit sei, auf jeden „unsinnigen Schritt gegen uns“ zu reagieren.
Rutte erklärte, der russische Präsident Wladimir Putin „hat keine Angst vor Versprechungen, er hat Angst davor, dass wir Versprechungen umsetzen, und genau das tun wir, Wladimir. Wir werden uns verteidigen.“
Er zeigte sich stolz auf die „Fortschritte“, die die NATO-Mitglieder bei der Anhebung der Verteidigungsausgaben in Richtung des Ziels von 5 Prozent des BIP erzielt hätten, doch die Verbündeten müssten die Verteidigungsindustrieproduktion auf beiden Seiten des Atlantiks weiter ankurbeln, die „zersplitterten nationalen Verteidigungsindustrien“ in Europa überwinden, die Bürokratie in Washington abbauen und Innovationen vorantreiben. Die Aussichten auf die Erreichung dieser Ziele seien „vielversprechend“, und auf dem Gipfel würden neue Verteidigungsaufträge im Wert von mehreren zehn Milliarden Dollar bekannt gegeben, so Rutte.
„Das Ergebnis ist nicht nur mehr Sicherheit. Wir befinden uns in den Anfängen einer industriellen Revolution im Verteidigungsbereich, die zum Wachstum unserer Volkswirtschaften beitragen“ und Hunderttausende von Arbeitsplätzen sichern werde, erklärte er. Der ukrainische Präsident Selenskij wird am NATO-Gipfel teilnehmen.
Wen die Götter vernichten wollen, den treiben sie zuerst in den Wahnsinn.
Quelle: eirna.de