Das internationale Schiller-Institut hat am 22.8. die Namen von bisher 97 prominenten Unterzeichnern des dringenden Appells der Gründerin des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, an die Präsidenten Xi Jinping, Donald Trump und Wladimir Putin veröffentlicht. Darin werden die drei Präsidenten aufgefordert, sich am 3. September in Peking zu den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs im Pazifik zu treffen. Zepp-LaRouche begründete ihren dringenden Appell mit der Notwendigkeit eines Dialogs, um die Menschheit vom Weg in eine nukleare Konfrontation zurückzuholen.
Ihr Aufruf hat nach dem erfolgreichen Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Trump und dem russischen Präsidenten Putin am 15. August in Alaska eine besondere Bedeutung erlangt. Obwohl westliche Medien und politische Kreise versucht haben, das Gipfeltreffen auf die Ukraine-Frage zu reduzieren, hat es in Wirklichkeit die Tür für eine Vielzahl wirtschaftlicher und strategischer Initiativen geöffnet, darunter auch große Infrastrukturprojekte wie der seit langem diskutierte Vorschlag zum Bau eines Tunnels unter der Beringstraße zwischen Alaska und Sibirien. Zepp-LaRouche hatte genau diesen Vorschlag in einer weit verbreiteten Erklärung vom 10. August unterstrichen.
Das Treffen in Alaska am 15. August „war ein äußerst wichtiger Schritt zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den beiden größten Atommächten und hat die Welt vor einem möglichen Abgrund bewahrt“, sagte Zepp-LaRouche am Tag nach dem Gipfel in einem Interview mit TASS. Sollte Präsident Trump am 3. September nach Beijing reisen, hätte er die Gelegenheit, „zusammen mit Präsident Xi Jinping, Präsident Putin und einer Reihe weiterer Staats- und Regierungschefs aus dem Globalen Süden ein starkes Signal an die Welt zu senden, dass die Führer der Großmächte von Konfrontation zu Zusammenarbeit übergehen und damit eine neue Ära in der Geschichte der Menschheit einläuten.“
Hier können Sie den Appell von Zepp-LaRouche für das Dreiertreffen mitunterzeichnen.