Während das Eurospekulationscasino auseinanderbricht, und die Regierungen über aberwitzige hyperinflationäre Maßnahmen bei gleichzeitiger brutalster Sparpolitik beraten, wird immer offensichtlicher, wie die monetaristische Freihandelspolitik seit 1990 die physische Existenzgrundlage der europäischen Bevölkerungen zerstört hat.
Wie das Verkehrsbündnis
"Allianz pro Schiene" am heutigen Donnerstag berichtet, wurde das
Schienennetz in Deutschland zwischen 1990 und 2008 um 17,4% reduziert – das ist
fast ein Sechstel des zuvor existierenden Eisenbahnschienennetzes! Das betrifft
nicht nur die einstmals vorbildliche Infrastruktur in der Fläche für den Personenverkehr,
sondern auch die logistische Anbindung von Firmen für den Güterverkehr.
In Polen wurde das
Schiennenetz in diesem Zeitraum um 25,2% geschrumpft und in ganz Europa wurde es
durchschnittlich um 8,1% abgebaut. Dies alles sind Zahlen der EU-Kommission. Seit
2008 dürfte sich die Situation nochmals verschlechtert haben.
Das ist ein weiteres
Beispiel für die völlig falsche Weichenstellung, die 1990 eingeschlagen wurde!
Helga Zepp-LaRouche und
das von ihr geleitete internationale Schiller-Institut hatte 1989 für Europa das
Konzept des "Produktiven Dreiecks Paris-Berlin-Wien" vorgeschlagen,
das die Schaffung eines dichten Netzes von Verkehrsinfrastrukturkorridoren in
ganz Europa vorsah. Dabei wäre dem Kerngebiet Paris-Berlin-Wien aufgrund
der höchsten Bevölkerungs-, Infrastruktur-, Technologie- und Energieflußdichte
die Rolle eines Motors für den Aufbau der ausgeplünderten osteuropäischen
Volkswirtschaften zugekommen; modernste Technologien, wie Hochgeschwindigkeitszüge
und vor allem der Transrapid hätten im Rahmen von langfristigen, zwischenstaatlichen
Verträgen und Staatsbürgschaften gebaut werden können, und wirklich blühende
Landschaften im Osten wären entstanden. Eine Schlüsselrolle dabei hätte neben den Industriegebieten Frankreichs, Österreichs, der Tschechoslowakei und Italiens vor allem auch das Ruhrgebiet gespielt. Einen gewissen Widerhall fand der Konzept später im "Delors-Plan" für europäische Infrastrukturprojekte.
Stattdessen wurde
aufgrund des geopolitischen Diktats von Thatcher und Mitterrand über den IWF
der wirtschaftliche Kahlschlag erst in Ost-, dann in Westdeutschland
durchgesetzt, ebenso wie in Osteuropa und dann Rußland: Schocktherapie, Globalisierung,
Europa als supranationales Freihandelsempire, hieß die Devise. Die
zerstörerischen Folgen dieser Politik erfahren wir jetzt am eigenen Leibe.
Deshalb: Schluß mit der monetaristischen
EU-Diktatur, wir brauchen jetzt den gemeinsamen realwirtschaftlichen Wiederaufbau
unserer Nationen!
Zurück zur DM und zu einer souveränen Wirtschaftspolitik,
einschließlich souveränem Staatskredit für langfristige Investitionen!
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Sie den LaRouche-Plan für ein neues Weltkreditsystem!
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in den Landtag von NRW!