Senator Oskar Peterlini, Kandidat der Demokratischen Partei bei den italienischen Parlamentswahlen am 13.-14. April, veröffentlichte am 18. März in Rom die folgende Erklärung:
„Ich bin äußerst besorgt über die Lage auf den Finanzmärkten und die weltweite Wirtschaftskrise. In aller Welt werden Familien und Kleinanleger durch diese Krise geschädigt, weil verschiedene Formen von Investitionen, die sie getätigt haben, durch die Spiele der internationalen Finanzspekulation vernichtet werden.
Seit Jahren habe ich, zusammen mit Lyndon LaRouche und der Solidaritäts-Bewegung, die italienischen Institutionen aufgefordert, auf eine Reorganisation der internationalen Märkte hinzuarbeiten. Die Tatsache, daß jede Stadt und jede Ortschaft Regeln für die Geschäfte und Händler festlegt, während die internationalen Finanzmärkte von den politischen Autoritäten nicht angerührt werden, ist inakzeptabel. Es gibt zu viel Spekulation, und zu viele Menschen machen ihr Geld auf Kosten anderer.
Deshalb ist es dringend erforderlich, daß die Regierungen – insbesondere der industrialisiertesten Länder – handeln und eine globale Konferenz nach dem Vorbild von Bretton Woods vorschlagen und veranstalten, um die internationalen Märkte zu koordinieren und zu regulieren und so Stabilität und Vertrauen in der Wirtschaft wiederherzustellen.
Wir sind in Italien derzeit in einer Übergangsphase, aber ich hoffe, daß nach den Wahlen sämtliche politische Gruppierungen, und nicht nur diejenigen, die gewinnen, sich verpflichten, diesen fundamentalen Wandel herbeizuführen, der notwendig ist, um mit der gravierenden internationalen Finanzkrise umzugehen."