Simbabwe: LaRouche verurteilt Rassismus der Regierungen Großbritanniens und der USA gegen Afrika

01.04.2008
Simbabwe: LaRouche verurteilt Rassismus der Regierungen Großbritanniens und der USA gegen Afrika admin 01.04.2008

Lyndon LaRouche verurteilte heute aufs schärfste den "Rassismus gegen Afrika", den sowohl die US- als auch die britische Regierung zeigen. Sie haben eine weitere potentielle Destabilisierung auf dem Afrikanischen Kontinent geschaffen. Die kürzlich abgehaltene Präsidentschaftswahl in Simbabwe wurden von den Briten, die niemals aufgehört haben, die ehemalige Kolonie Rhodesien in den alten kolonialen Status zurück versetzen zu wollen, als Anlaß genommen, sich einzumischen. LaRouche verurteilte insbesondere auch US-Außenministerin Condoleezza Rice, die wiederholt den Präsidenten Simbabwes Robert Mugabe auf rüdeste Weise angegriffen hatte.

Eine neue Welle britischer Propaganda gegen Simbabwe begann am Wochenende, als der von den Briten unterstützte Oppositionskandidat Morgan Tsvangirai und seine Partei die Demokratische Bewegung für Veränderung (MDC) ihren Sieg in den Präsidentschaftswahlen erklärten, – trotz der Tatsache, daß die Nationale Wahlkommission die ersten Ergebnisse erst am Montag bekannt geben wollte. Tsvangirai mißachtet durch seine Äußerungen ein Abkommen aller drei Kandidaten, zu den Wahlen solange nicht Stellung zu nehmen, bis die offiziellen Ergebnisse vorlägen. Er versucht damit den Eindruck zu erwecken, Mugabe sei in den Wahlen unterlegen, und dann eine internationale Mobilisierung gegen Mugabe auszulösen, wenn das Wahlergebnis  doch anders ausfiele. Typisch für die britisch beeinflußte Propaganda war die Berichterstattung der Agentur Bloomberg am Wochenende: Sie hatte berichtet, daß Tsvangirai ganz offensichtlich der Sieger sei, und jeder andere Wahlausgang würde nur beweisen, was für ein Tyrann Mugabe sei.

Eine Quelle in Simbabwe, mit der BüSo-Mitarbeiter über das Wochenende sprechen konnten, war hingegen überzeugt, daß Mugabe die Wahlen auf ehrliche Weise gewonnen habe, und daß jedwede Provokationen von Seiten des MDC von der Bevölkerung Simbabwes abgelehnt würden, und darüber hinaus zu einer harten Reaktion der Regierung führen werde. Die Quelle bemerkte, daß die Regierung Simbabwes aus dem Befreiungskampf gegen die Briten hervorgegangen sei, und daß jeder Angriff gegen die Regierung im allgemeinen als "konterrevolutionäre" Aktion betrachtet wird.

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Robert Mugabe gehört zu den Politikern, die in der westlichen Presse in dem Moment zu "Diktatoren" erklärt wurden, als sie sich verstärkt für die Interessen des eigenen Volkes eingesetzt haben. In Simbabwe war das die Landreform von 1998, die 1980 in den Verhandlungen zur Unabhängigkeit schon für 1990 vorgesehen war. Es war vereinbart worden, daß Großbritannien die evt. notwendig werdenden Entschädigungen an die weißen Farmer zahlen solle. Das Abkommen wurde von der britischen Regierung gebrochen und so sah sich die Regierung Mugabe unter dem wachsenden Unmut der eigenen Bevölkerung gezwungen mit achtjähriger Verspätung die Landreform im Jahr 1998 einseitig in Angriff zu nehmen. 

 

 

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