Sodom und Gomorrah stehen vor der Tür! Die notwendige Orientierung!

29.10.2010
Sodom und Gomorrah stehen vor der Tür! Die notwendige Orientierung! admin 29.10.2010

Von Lyndon LaRouche


Von Lyndon LaRouche

Wir sind in die Zusammenbruchsphase des „angekündigten weltweiten Kollapses" eingetreten. Wie üblich unter solchen relativ außergewöhnlichen und mehr oder weniger globalen sozialen Bedingungen sorgt das Einsetzen einer solchen spezifischen Art von Krise für verrückte Reaktionen in der Bevölkerung, wahrscheinlich sogar in der gesamten weltweiten Bevölkerung, die fälschlicherweise als persönliche Fehltritte von Individuen oder sehr kleinen Gruppen interpretiert werden, die aber tatsächlich Ausdruck von Massenphänomenen, wie z.B. globalen Massenphänomenen, sind. Das sind Effekte wie aus der Legende, die in Form verrückter Reaktionen von Individuen eintreten – Reaktionen, die einigen als plötzliche Eruptionen von wahnsinnig anmutendem Verhalten von Individuen oder kleinen Gruppen erscheinen, die aber tatsächlich globale Phänomene eines Typs sind, der sich unter Bedingungen des Ausbruchs einer bestimmten Form des „neuen dunklen Zeitalters" ausbreitet.

In solchen Fällen ist es oft notwendig, mit dem abnormen Verhalten von Individuen oder kleinen Gruppen so umzugehen, als wäre es spezifisch das Verhalten dieses Individuums oder dieser kleinen Gruppe, während es tatsächlich lokaler Ausdruck mehr oder weniger globaler Massenphänomene ist.

Die erste Regel für geistig gesundes Verhalten bei solchen außergewöhnlichen Massenentwicklungen ist, nicht den eigenen Kopf zu verlieren und nicht anzunehmen, daß der Ursprung solcher abnormalen Phänomene bei den Individuen oder kleinen Gruppen zu suchen ist, wenn er tatsächlich ein integraler Teil dessen ist, was als soziales Massenphänomen eines Prozesses entstand, der sich einem Zustand rein globalen Masseneffektes nähert. Die individuellen Anomalien müssen primär als ein Massenphänomen betrachtet werden, ähnlich wie bei einem globalen Sturm von außergewöhnlicher Gewalt.

Die Angst, die solche Entwicklungen bei lokalen Gruppen auslöst, muß im wesentlichen als genau das erkannt werden. Das lokale Phänomen an sich wird Verhaltensformen auslösen, die die Opfer des Tumultes dazu tendieren lassen, sich hysterisch auf abnormale Verhaltensformen zu stürzen, die auf den globalen Sturm reagieren, als wäre er ein rein lokaler Effekt mit spezifisch lokalen Bedingungen, anstatt einigen als Effekt mit spezifisch lokalen Ursachen zu erscheinen, während es sich tatsächlich um ein mehr oder weniger globales Phänomen mit globalen Ursachen und globalen Auswirkungen handelt.

In solchen Fällen sollte man z.B. Situationen erwarten, in denen es während eines unheimlichen, stillen Momentes zu einer wachsenden Häufigkeit im Grunde unerklärlicher "Ausflipper" verstreuter kleiner Gruppen oder Individuen kommt. Das Wetter in diesem Moment ist schrecklich still, abgesehen von den scheinbar isolierten Fällen um sich greifenden Wahnsinns wie schrillem Gekreische und plötzlichen mörderischen Ausbrüchen isolierter Individuen oder kleiner Gruppen. Es liegt in der Natur des gegenwärtig heraufziehenden globalen Sturms, der sich nach diesem besonderen Muster in einzelnen Individuen bemerkbar macht.

In Situationen wie dieser gibt es eigentlich keine wirklich individuellen Ursachen in den auftretenden persönlichen Krisenmustern; es gibt persönliche Verirrungen, die als Produkte eines mehr oder weniger globalen sozialen Phänomens in Erscheinung treten.

In solchen Situationen wird sich eine Periode isolierter Masseneffekte, die mit individuellen Verhaltensanomalien bis zur Grenze des Wahnsinns beginnen, zu Erscheinungen auf wie dem gegenwärtigen Massenstreikprozeß in Frankreich aufbauen. Dann erfaßt ein rasender Sturm die Gesellschaft, wie auf der Höhe der Flutwelle des Terrors im Sommer 1789 in Frankreich.

Jetzt, wo sich die Ereignisse der kommenden Woche nähern, sind die Ausbrüche individuellen oder lokalen Wahnsinns, wie sie bei US-Präsident Obama aufgetreten sind, tatsächlich Ausdruck latenter Faktoren eines beginnenden Massenwahns, jedoch sind diese Vorfälle nicht als isolierte Entwicklungen bedeutend, sondern sie sind bereits Masseneffekte herannahenden allgemeinen Wahnsinns. Sie müssen als Massenwahnsinn erkannt und behandelt werden. Machen Sie nicht den potentiell verhängnisvollen Fehler, tatsächliche Masseneffekte als Erscheinungen rein lokalen Wahnsinns zu interpretieren.

Denken Sie an die Pandemie, die jetzt immer größere Teile Haitis erfaßt. Ein Muster entsprechender sozialer Formen eines heraufziehenden Sturmes von Massenwahn tritt inzwischen weltweit auf. Dieses Muster ähnelt jetzt bereits dem Massenverhalten beim Einsetzen des Massensterbens im Europa des 14. Jahrhunderts, wie es in Hieronymus Boschs „Garten der Lüste" ausgedrückt ist.

Denken Sie daran: Masseneffekte benötigen Massenlösungen; wir leben nicht in Zeiten normaler „Sozialarbeit".

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