Nach der Ankündigung des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez in der vergangenen Woche, dass seine Regierung ein Verbot des Verkaufs von Militärausrüstung an oder aus Israel „gesetzlich festschreiben“ werde, hat Spanien Berichten zufolge einen Kauf von israelischen Raketenwerfern im Wert von rund 700 Millionen Euro storniert. Dies wurde zuerst von lokalen Medien und der israelischen Zeitung Haaretz gemeldet und am 9. September auf der offiziellen Plattform für öffentliche Aufträge Spaniens formell bestätigt.
Darüber hinaus hat Spanien offiziell die Kündigung eines Vertrags über 168 Panzerabwehrraketenwerfer bekanntgegeben, die unter Lizenz eines israelischen Unternehmens im Wert von 287 Millionen Euro hergestellt werden sollten. Laut der spanischen Tageszeitung La Vanguardia führt die Regierung eine umfassendere Überprüfung durch, um die Nutzung israelischer Waffen und Technologien aus ihren Streitkräften auslaufen zu lassen.
Quelle: eirna.de