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Stimmen aus Palästina begrüßen den „Oasenplan“

An der Internetkonferenz „Der Oasenplan – die LaRouche-Lösung für Frieden durch Entwicklung zwischen Israel und Palästina und ganz Südwestasien“, die am 13. April 2024 vom Schiller-Institut veranstaltet wurde, nahmen u.a. auch drei Redner aus Palästina teil.

Die Wochenzeitung Neue Solidarität hat ihre Beiträge und die damit verbundene Diskussion dokumentiert.

Der palästinensische Botschafter in Dänemark, S.E. Prof. Dr. Manuel Hassassian, gab einen kurzen Überblick über die Geschichte Palästinas. Die Palästinenser hätten mit ihrer Vertreibung für andere „den Preis für den Holocaust in Europa gezahlt“, eine Realität, die westliche Regierungen trotz ihrer angeblichen Sorge um die „humanitären Rechte“ zu ignorieren pflegen. (Rede)

Der palästinensische Botschafter bei der UNESCO, S.E. Mounir Anastas, fügte hinzu, daß auch die UNESCO das Wasserproblem erkannt hat und seit 1975 ein zwischenstaatliches Programm für bessere Wasserversorgung hat. Beide erklärten, es müsse zuerst eine politische Lösung geben, bevor der Oasenplan umgesetzt werden könne, aber sie unterstützen das Konzept als wichtiges Element für die Schaffung eines dauerhaften, langfristigen Friedens. (Rede)

In ihrer Antwort darauf erinnerte Helga Zepp-LaRouche an Lyndon LaRouches Reaktion auf die Osloer Vereinbarungen Anfang der 90er Jahre, als er darauf bestand, daß „die Bauarbeiten sofort beginnen müssen“, damit die politischen Wirren des Augenblicks hinter einer Vision der zukünftigen Entwicklung der Region verblassen. Man müsse das Konzept des Oasenplans nutzen, um bei Regierungen und anderen Institutionen Unterstützung für eine sofortige, umfassende Nahost-Konferenz zu gewinnen.

Der palästinensische Arzt, Autor und Friedensaktivist Dr. Izzeldin Abuelaish forderte in seinem Beitrag einen Frieden, der über die Abwesenheit von Krieg und Konflikt hinausgeht, einen „menschlichen und positiven Frieden… der zu wirtschaftlicher Entwicklung und sozialen Beziehungen zwischen den Menschen auf der Grundlage von Gleichheit, Gerechtigkeit, Freiheit, Respekt, Mitgefühl und Würde aller führt“.

 

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