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Südkoreas Präsident Moon bezeichnet Trump-Kim-Treffen als „Beginn einer neuen Friedensära“

Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in hat auf einer Kabinettssitzung am 3.6.19 erklärt: „Jetzt läßt sich sagen, daß nicht nur Süd- und Nordkorea, sondern auch Nordkorea und die USA das Ende ihrer feindseligen Beziehung und den Beginn einer neuen Friedensära eingeleitet haben, nicht durch Unterschriften auf einem Dokument, sondern durch Taten.“ Die südkoreanische Zeitung Hankyoreh schrieb: „Das erste Treffen zwischen den Staatsführern dieser drei Länder, bekräftigte Moon, bedeute, daß die koreanische Halbinsel nie mehr zu den Feindseligkeiten der letzten Kriege zurückkehren könnte.“

Moon weiter: „Zum ersten Mal in den 66 Jahren, seit der koreanische Waffenstillstand unterzeichnet wurde, haben sich die Staatsführer Nordkoreas und der USA an der militärischen Demarkationslinie die Hände geschüttelt, und der nordkoreanische Staatsführer führte den amerikanischen Staatsführer ohne besondere Sicherheitsmaßnahmen über diese Linie. Dies war auch das erste Mal, daß die Staatsführer beider Länder einen Wachposten an der Frontlinie in Anzug und Krawatte anstatt in Militäruniformen und Schutzweste besuchten.“

Präsident Moon sagte außerdem, daß der geplante Gipfel zwischen ihm und Kim einstweilen verschoben werde, damit weitere diplomatische Konsultationen zwischen Nordkorea und den USA stattfinden könnten, und fügte hinzu: „Die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen und Fortschritte im nordkoreanisch-amerikanischen Dialog bilden eine Aufwärtsdynamik... Wir müssen ständig unsere Kreativität betätigen, um die wahrhaft große historische Aufgabe zu erfüllen, die vollständige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und die Errichtung einer dauerhaften Friedensordnung zu erreichen.“