Deutschland ist nicht gewillt, bei der Hysterie um die neue Super-Beteiligungsgesellschaft ins Feuer zu springen. Wie ein Bericht in der FAZ enthüllt, war US-Finanzsekretär Robert Kimmit letzte Woche in Deutschland und bemühte sich, deutsche Banken mit an Bord des von Paulson und Goldman Sachs betriebenen ‚Master Liquidity Enhancement Conduit‘ zu bringen. Insider in deutschen Banken waren sich jedoch der Lage innerhalb der US-Banken bewußt und rochen wohl daher, daß die Hauptabsicht hinter Kimmits Besuch die war, deutsche Banken, die angeblich in einer besseren Lage sind, mit in die Super-Beteiligungsgesellschaft zu bringen, um sie zu stärken. Genannt wurde die Dresdner Bank mit ihrer US-basierten ‚K2‘ Beteiligungsgesellschaft, deren besseres Rating der Sache hätte helfen können, doch dort verzichtete man: "Nein, danke." Die Tatsache, daß die angeblich besser bewerteten deutschen Banken ihre eigenen beachtlichen Probleme haben, bleibt von der FAZ unerwähnt.
19.10.2007
Super- Beteiligungsgesellschaft: deutsche Banken nicht dabei
19.10.2007