Synarchisten geben zu, dass das Ende des Spiels in Sicht ist

27.03.2008
Synarchisten geben zu, dass das Ende des Spiels in Sicht ist admin 27.03.2008

Der Finanzoligarch Carlo De Benedetti (u.a. Vorstandsmitglied von Carlyle und Herausgeber der wichtigen italienischen Tageszeitung "La Repubblica") gab heute zu, dass die Fähigkeit der Federal Reserve, dem System mit der "Bear Stearns Methode" aus der Patsche zu helfen, eine Grenze hat.

In der italienischen Tageszeitung "Il Sole 24 Ore" schreibt De Benedetti, Bernankes Schritt habe den Investoren wieder Hoffnung gegeben und behauptet, "der Tausch dubioser Wertpapiere gegen Anleihen, die durch die US-Regierung garantiert werden", sei nützlich gewesen.

Dieses Vorgehen stoße jedoch "an eine Grenze". Die Federal Reserve habe bereits 400 Mrd. $ von insgesamt 800 Mrd. $ zur Verfügung stehenden Schatzanleihen ausgegeben, um dem Anfrageansturm zu begegnen. Das sei irgendwann vorbei. "Wenn der Markt erkennt, dass das ‚Sprungtuch‘ eine Grenze hat und diese erreicht werden könnte, wird es Panik geben und einen unaufhaltsame Nachfrage nach Schatzanleihen. Die Fed wird dann die Grenze ihrer Möglichkeiten schnell ausgeschöpft haben. An diesem Punkt bliebe dann nur noch der Ausweg, einfach Geld zu drucken."

De Benedetti behauptet fälschlicherweise, es gebe nur "zwei Wege: entweder druckt die Fed soviel Geld, dass das die Rückkehr der Inflation bedeutet, oder das momentane Hypothekenchaos wird zu einem niedrigeren Preis nationalisiert."

Er vergisst dabei die dritte Lösung: LaRouches Brandmauer. Vielleicht, weil das das Ende der "Nicht-Banken", die ihm gehören, bedeuten würde?

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