Türkei gegen verschärfte Sanktionen gegen Iran

19.04.2010
Türkei gegen verschärfte Sanktionen gegen Iran admin 19.04.2010

Laut einem Bericht der türkischen Zeitung Hurriyet
machte der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan am 13. April klar, dem
zweiten Tag von Präsident Obamas Nuklearer Sicherheits-Show, daß die
Türkei verschärfte Sanktionen gegen den Iran ablehnt. Am 15. April fügte
Außenminister Ahmet Davutoglu hinzu, daß auch das Setzen von Fristen gefährlich sei. Es sei psychologisch schädlich für den Gesamtprozeß. "Wenn
man etwas erreichen will, muß man Fristen vermeiden," sagte er. Hurriyet
schreibt, die türkische Regierung sehe sich nicht an Obamas Fristen bis Ende
des Frühjahrs gebunden.

Währenddessen muß der Iran gegen das vor allem aus Afghanistan stammende Rauschgift vorgehen. In Afghanistan befindet sich das Zentrum des Mohnanbaus in der britisch-kontrollierten Helmand-Provinz. Die Teheran Times berichtete am 18.4., daß die iranische Polizei seit
dem 21. März 2009 (dem iranischen Neujahresbeginn) über 557 Tonnen Drogen beschlagnahmt hat.
Es handelte sich um  461 Tonnen Opium, 45
Tonnen Haschisch und 22 Tonnen Heroin, 14 Tonnen Morphine und 14 Tonnen anderer
verbotenen Drogen. Dazu kamen noch 951 Kilo Methamphetamine und 14 Millionen Dosen
Ecstasy.  

 

In einem englischsprachigen Interview mit Hussein Askary (Vorsitzender
der EAP in Schweden) auf  [url:“http://www.larouchepub.com/radio]www.larouchepub.com/radio[/url] vom
vergangenen Samstag erfahren Sie mehr zu den strategischen Hintergründen und
über die Kreise, die jetzt einen Krieg gegen den Iran vom Zaun brechen wollen.

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