Der neue britische Premierminister Gordon Brown hat Forderungen zurückgewiesen, die Untersuchung des BAE-Saudi-Waffengeschäfts durch das Serious Fraud Office (SFO) wieder aufzunehmen, und betont, die Entscheidung über eine gerichtlichen Verfolgung sei "keine Sache für den Premierminister oder die Regierung." So lautete die Antwort auf eine Anfrage des Liberal-Demokraten Sir Menzies Campbell, ob er "die Widereröffnung der Untersuchung der Korruptionsvorwürfe bei den Waffengeschäften anordenen werde".
Am 28. Juni warnte Lyndon LaRouche, daß Browns Umgang mit dem BAE-Skandal ausschlaggebend dafür sein könne, ob er an der Macht bleiben oder fallen werde.
Die [i]London Financial Times[/i] schrieb in einem Leitartikel am selben Tag, daß die Unterdrückung der SFO-Ermittlung des Al Yamamah-Geschäftes durch Toni Blair die ganze Sache nur weiter zu einem transatlantischen Skandal gemacht hatte, der das "besondere Verhältnis" zu den USA gefährden könnte. Mittlerweile tritt Brown in eben diesen Fußstapfen.
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