Während einer Anhörung des Senatsbankausschusses am 5. Februar, bei der US-Finanzminister Scott Bessent aussagte, fragte Senatorin Katie Britt (R-AL), ob die USA mehr tun könnten, um Druck auf den Iran auszuüben.
Bessent sagte dazu: „Was wir im Finanzministerium tun können und was wir getan haben, ist, eine Dollarknappheit im Land zu schaffen. In einer Rede vor dem Economic Club of New York im März habe ich die Strategie dargelegt. Sie kam im Dezember zu einem schnellen und, wie ich sagen würde, grandiosen Höhepunkt, als eine der größten Banken im Iran zusammenbrach. Es kam zu einem Ansturm auf die Bank. Die Zentralbank musste Geld drucken. Die iranische Währung befand sich im freien Fall. Die Inflation explodierte. Und so sahen wir das iranische Volk auf die Straße gehen.“
Zum Schluss seiner Ausführungen sagte er, die Krise habe dazu geführt, dass einige Mitglieder der iranischen Führung Geld aus dem Land transferierten. „Die Ratten verlassen also das sinkende Schiff, und das ist ein gutes Zeichen dafür, dass sie wissen, dass das Ende nahe sein könnte“. Er räumte ferner ein, dass Washington die Ölexporte Teherans „auf Null“ gedrückt habe, was den Druck auf die Wirtschaft des Landes noch verstärkt habe.
Al Mayadeen zitierte Bessent in einem Interview am 20. Januar, die US-Sanktionen seien ausdrücklich darauf ausgerichtet, die iranische Währung zu schwächen. Er habe sich dafür gelobt: „Das ist Wirtschaftspolitik, ohne einen Schuss abzugeben.“
Quelle: eirna.de
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