Das CBS-Interview von US-Verteidigungsminister Leon Panetta am 20.12., in dem er gesagt hatte, der Iran könne innerhalb eines Jahres oder weniger über Nuklearwaffen verfügen und in dem er sogar einen israelischen Angriff auf den Iran zu billigen schien, hat zu scharfen Reaktionen führenden US-Militärs geführt. Gen. Martin Dempsey, der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, warnte am nächsten Tag in CNN, ein Krieg gegen den Iran und eine Verwicklung der USA wäre eine „Tragödie für die Region und die Welt“.
Das CBS-Interview von US-Verteidigungsminister Leon Panetta am 20.12., in dem er gesagt hatte, der Iran könne innerhalb eines Jahres oder weniger über Nuklearwaffen verfügen und in dem er sogar einen israelischen Angriff auf den Iran zu billigen schien, hat zu scharfen Reaktionen führenden US-Militärs geführt. Gen. Martin Dempsey, der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, warnte am nächsten Tag in CNN, ein Krieg gegen den Iran und eine Verwicklung der USA wäre eine „Tragödie für die Region und die Welt“.
Der Öffentlichkeitsreferent des Pentagon, Capt. John Kirby, der zuvor für Admiral Mike Mullen, Gen. Dempsey’s Vorgänger, gearbeitet hatte, bestand gegenüber Journalisten darauf, daß sich die Einschätzung des iranischen Nuklearprogrammes nicht geändert habe. Wenn Teheran die Entscheidung treffen sollte, waffenfähiges Uran zu produzieren, würde dies von UN-Inspektoren entdeckt werden, die regelmäßigen Zugang zu den iranischen Einrichtungen haben. In diesem Fall habe man „Zeit, um damit umzugehen.“ Auf provokatives Nachbohren von Journalisten über die „Rote Linie“, die Iran nicht überschreiten dürfe, erklärte er mehrmals mit aller Entschiedenheit: „Die rote Linie ist ein mit Nuklearwaffen bewaffneter Iran. Das ist die Rote Linie.“
Wie gutinformierte Washingtoner Kreise unterstreichen, ist die Führung des US-Militärs weiterhin, im Gegensatz zum Präsidenten, der Überzeugung, daß jetzt kein weiterer Krieg im Nahen Osten geführt werden sollte. Die Iraner hätten keine Kernwaffen und keine Raketensysteme, daher gebe es keine legitime Basis für einen Militäreinsatz. Im Falle eines israelischen Angriffs auf den Iran könnte dieser im Gegenschlag beträchtlichen Schaden anrichten, was zur langfristigen Destabilisierung der Region führen würde – selbst wenn es nicht zum Einsatz von Nuklearwaffen käme.
Lyndon LaRouche betonte in den letzten Tagen mehrfach, daß der Kriegsgrund im bankrotten System des Britischen Finanzempire liege, das auf Krieg setze, um seine Macht um jeden Preis zu erhalten. Wolle man Krieg wirksam verhindern, müsse deshalb US-Präsident Obama unverzüglich mit den zur Verfügung stehenden, verfassungsmäßigen Mitteln des Amtes enthoben werden.