Die unabhängige Präsidentschaftskandidatin Diane Sare mobilisiert in den USA gegen den amerikanisch-israelischen Irankrieg. Dazu veröffentlichte sie am Abend des 22.3. eine Erklärung und rief die US-Bürger dazu auf, ihre Kongreßabgeordneten zu kontaktieren, um den Krieg zu beenden.
Hier folgen Auszüge ihrer Erklärung:
…Am Samstagabend stellte US-Präsident Donald Trump auf Truth Social dem Iran ein 48-Stunden-Ultimatum. Er schrieb: „Wenn der Iran die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden vollständig und ohne Drohungen öffnet…, werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihre verschiedenen Kraftwerke angreifen und auslöschen, angefangen mit dem größten!“
Wenn Präsident Trump seine Drohung wahr macht, ist er nur noch ein Werkzeug, durch das die Überreste des bankrotten Britischen Empire – verkörpert durch die Milliardärsklasse um Jeffrey Epstein – einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft und vielleicht einen Atomkrieg heraufbeschwören. Das wird nicht mit der Wiederkunft Jesu Christi enden, wie Trumps geistliche Beraterin Paula White oder Pete Hegseth ihm vielleicht versprochen haben, sondern definitiv mit einer Hölle auf Erden und zig Millionen oder vielleicht Milliarden Toten.
2006 schrieb der amerikanische Staatsmann und ehemalige Präsidentschaftskandidat Lyndon LaRouche:
„Die Bedeutung des Iran als Angriffsziel in einem umfassenderen, globalen Plan ist im wesentlichen zweierlei: einen Zusammenbruch der gegenwärtigen Weltwirtschaft auszulösen, indem man eine verheerende, globale Erdölkrise in ganz Südwestasien herbeiführt, während man gleichzeitig die Kräfte des Chaos über den Kaukasus, Zentralasien und die Ukraine verbreitet, um das derzeitige Wiederaufleben des russischen Einflusses zu zerstören, mit dem die Regierung von Präsident Putin derzeit in Verbindung gebracht wird. Daher sind die Bemühungen der russischen Regierung, die Lage im und um den Iran zu stabilisieren, Angriffsziel verzweifelter Anstrengungen, die derzeit weltweit von den Kräften des Chaos, der Blair-Regierung und ihren Komplizen in der US-Regierung unter Bush und Cheney unternommen werden.“
Ex-Premierminister Tony Blair ist nicht mehr im Amt, aber er und sein Mitarbeiter Jonathan Powell haben sich in das Verhandlungsteam von Jared Kushner und Steve Witkoff eingeschaltet, um sicherzustellen, daß die Diplomatie scheitert und ein massenmörderisches Chaos herrscht.
Seriöse Analysten wie US-Oberstleutnant a.D. Danny Davis deuten an, daß Aussagen wie dieses jüngste Ultimatum auf einen sich verschlechternden Geisteszustand von Präsident Trump schließen lassen, was eine Amtsenthebung gemäß dem 25. Verfassungszusatz rechtfertigen würde; aber solange die Hintermänner dieser Politik nicht ebenfalls gestürzt werden, dürfte der Wahnsinn weitergehen. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt dafür, daß der russische Präsident Wladimir Putin oder der chinesische Präsident Xi Jinping, die beide von Trump respektiert werden, sich an den amerikanischen Präsidenten wenden und eine alternative Lösung für diese Krise vorschlagen.
Omans Vorschlag
Die Russen begrüßen einen Vorschlag für einen regionalen Nichtangriffspakt, den der omanische Außenminister Badr Albusaidi vorgelegt hat, der gerade dabei war, in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln, als die Vereinigten Staaten und Israel ihren Militärangriff gegen den Iran starteten. Der Kern seines Vorschlags ist eine Vereinbarung zum Ausbau der Kernenergie als Ausweg aus diesem Krieg, der nicht zu gewinnen ist. Sein Vorschlag hat zusätzliches Gewicht, weil er von einem Mitglied des Golf-Kooperationsrats kommt und er ihn als „Freund der Vereinigten Staaten“ vorbringt. Albusaidi umriß seinen Vorschlag in einem Gastbeitrag am 18.3. im Londoner Economist unter dem Titel „Amerikas Freunde müssen helfen, es aus einem illegalen Krieg herauszuziehen“.
Die Amerikaner müssen verstehen, daß ein bilaterales Abkommen zwischen den USA und dem Iran unmöglich ist, nachdem die USA und Israel zweimal gegen das Völkerrecht verstoßen haben, indem sie den Iran angriffen, während die Vereinigten Staaten gerade vorgaben, in Verhandlungen zu stehen. Deshalb wird nur ein regionales Abkommen funktionieren.
Ich stimme der Gründerin des Schiller-Instituts Helga Zepp-LaRouche zu, die den omanischen Vorschlag begrüßt hat. Sie betonte, unter „regional“ müsse man das gesamte Gebiet von Indien über den Nil bis zum Kaukasus verstehen. Eine regionale Lösung würde nicht nur das Recht der Nationen auf Nukleartechnologie für Energie und Wasserentsalzung umfassen, sondern auch Hochgeschwindigkeits-Bahnverbindungen zwischen Großstädten sowie Industrie- und Produktionszentren. (Stichwort „Oasenplan“)
Da die meisten Ihrer Nachbarn und vielleicht die Hälfte des US-Kongresses den Iran auf einer Landkarte nicht finden könnten, ist es unwahrscheinlich, daß sie erkennen, in welcher großen Gefahr sie sich befinden, auch wenn viele über die Benzinpreise und die Aussichtslosigkeit einer Bodeninvasion im Nahen Osten besorgt sind. Diese Woche könnte im Kongreß über eine neue Kriegsbefugnis-Resolution abgestimmt werden, die zusätzliche Mittel von 200 Mrd. Dollar für diesen Krieg blockieren soll. Rufen Sie Ihre Abgeordneten an und fordern Sie sie auf, die Resolution zur Kriegsbefugnis diese Woche zu verabschieden. (…)