Am Mittwoch, den 6. August erschienen Zeitungsannoncen der sogenannten Denver-Gruppe in Lansing, Michigan und Tallahassee, Florida. Die Denver-Gruppe mobilisiert für einen offenen Parteitag, auf dem auch Hillary Clinton als Kandidatin
der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahl am 4. November nominiert werden könne. Auf der Website der Gruppe heißt es: "Nachdem Senator Obama diese Woche seinen Wunsch geäußert hat, alle Delegierten von Michigan und
Florida zum Parteitag zuzulassen, dachten wir von der Denver-Gruppe, es wäre passend Anzeigen in Lansing, Michigan und Tallahassee, Florida, den jeweiligen Hauptstädten dieser Staaten, zu schalten, um damit die Wähler und auch Howard
Dean [den Parteivorsitzenden] zu erinnern, daß die Nominierung noch lange nicht gelaufen ist."
Der Titel der Zeitungsannonce ist: "Warum Howard Dean Senator Clinton mit auf die Nominierungsliste setzen soll" mit einem Foto von Clinton und Dean. Die Anzeige stellt klar, daß alle vor dem 27. August 2008 abgegebene Erklärungen der Superdelegierten [wen sie favorisieren] für diese in keinster
Weise bindend seien und "entsprechend den eigenen Parteiregeln gibt es noch gar keinen offiziell Nominierten, da keiner der Bewerber genügend Stimmen auf sich vereinigen konnte, um die Nominierung sicherzustellen. Weiterhin
fordert man Howard Dean persönlich auf, Hillary Clinton auf die
Nominierungsliste zu setzen.