US-Regierungspolitik und GM ruinös für amerikanische und deutsche Wirtschaft

15.05.2009
US-Regierungspolitik und GM ruinös für amerikanische und deutsche Wirtschaft admin 15.05.2009

Nachdem GM-Chef Fritz Henderson angekündigt hat, dass jetzt eine Insolvenz von GM "wahrscheinlich" sei, bereitet man sich jetzt offenbar in Detroit darauf vor, die Steuerzahler und das ganze Land abzuzocken.

GM erhielt bereits um die 16 Milliarden Dollar aus amerikanischen Staats-TARP-Mitteln (weitere 5 Milliarden Dollar gingen an GMAC). Es droht trotzdem am ersten Juni Konkurs anzumelden, falls die Arbeitnehmer und die Gläubiger nicht zu einem weiteren Entgegenkommen bereit sind. Obwohl GM behauptet, den Konkurs vermeiden zu wollen, gehen einige Beobachter davon aus, dass dies, wie bei Chrysler, Ziel des von der Regierung eingesetzten Rettungsteams ist.

Als "Dank" für das Entgegenkommen der Gewerkschaft UAW und die Milliarden an Steuergeldern plant GM, Werke in den USA zu schließen und den Import von Autos zu steigern. Das Unternehmen teilte laut Presseberichten, dem Kongress mit, es plane, in China produzierte Autos für den US-Markt zu importieren, sowie die Einführen aus Mexiko und Südkorea zu erhöhen.

Wegen des drohenden GM-Konkurs, bereitet sich die Bundesregierung auf eine Notfall-Finanzierung für Opel vor, damit das Unternehmen nicht in den Strudel der Insolvenz gerät.

Die "inkompetente Politik der Obama-Regierung", Finanzpapiere zu retten, während die Reste der produktiven US-Industrie untergehen,  hätten mittlerweile eine “transatlantische Krise” ausgelöst, sagte der US-Politiker Lyndon LaRouche. Seiner Ansicht nach verleiteten"britische Kreise Obama zu einer Politik, die sowohl die USA als auch Deutschland schwächt".

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