US-Staatsekretär Colby lobt neue deutsche Verteidigungsstrategie

29.04.2026
US-Staatsekretär Colby lobt neue deutsche Verteidigungsstrategie klaus 29.04.2026

Elbridge Colby, US-Staatssekretär im Verteidigungsministerium, der als einer der Vordenker von Präsident Donald Trumps neuer militärischer und strategischer Ausrichtung gilt, hat Deutschlands neues militärstrategisches Dokument gelobt. Wie EIRberichtete, bedeutet Deutschlands neues Strategiepapier eine „Zeitenwende“ in den Verteidigungsausgaben, um die Bundeswehr im Rahmen ihres massiven Aufrüstungsziels zur Vorbereitung auf einen Krieg mit Russland zur größten konventionellen Armee Europas zu machen. Auch wenn Colby Europa und die NATO generell als „Papiertiger“ negativ bewertet, lobte er als Vertreter der Trump-Regierung in einem Beitrag auf X vom 24. April Deutschlands neues Bekenntnis zu massiven Kriegsausgaben.

„Präsident Trump hat zu Recht dargelegt, dass Europa mehr Verantwortung übernehmen muss und die NATO kein Papiertiger mehr sein darf. Durch die historischen Haager Verpflichtungen hat Europa damit begonnen … Deutschland übernimmt nun dabei die Führungsrolle. Nach Jahren der Abrüstung legt Berlin jetzt einen Gang zu. Das Kriegsministerium arbeitet bereits eng mit den europäischen Verbündeten, insbesondere mit Deutschland, zusammen, um diesen Übergang zur NATO 3.0 zu beschleunigen“, schrieb Colby.

Deutschlands neue Militärstrategie stelle „einen klaren, glaubwürdigen Weg hin zur NATO 3.0“ dar, so Colby. Er zitierte insbesondere diesen Abschnitt aus Deutschlands neuem Bericht (der noch gar nicht öffentlich zugänglich ist): „Über diese Neuausrichtung auf den indopazifischen Raum hinaus fordert die USA in ihrer Nationalen Verteidigungsstrategie 2026, dass ihre Verbündeten ihre Anstrengungen zur Wahrung der eigenen Sicherheit verstärken. Deutschland muss daher ein noch stärkerer militärischer Verbündeter der Vereinigten Staaten werden und gleichzeitig gemeinsam mit anderen Verbündeten mehr Verantwortung für die gemeinsame euro-atlantische Sicherheit übernehmen.“

Quelle: eirna.de

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