Am 5. Februar lief der New-START-Vertrag zur Regulierung von Atomwaffenarsenalen sowie andere relevante Transparenzabkommen aus, ohne dass es einen Ersatz dafür gibt. Zum ersten Mal seit über 50 Jahren gibt es keinen Regulierungsrahmen mehr für die Nuklearwaffen-Kapazitäten der beiden größten Nuklearwaffen-Supermächte der Welt.
Am selben Tag hielt die unabhängige US-Präsidentschaftskandidatin Diane Sare eine Pressekonferenz mit dem Titel „For a New New START“ (Für einen neuen New START) ab. Auf der Veranstaltung diskutierten sie und andere über die strategische Krise, mit der die Welt konfrontiert ist, und zeigten einen Weg auf, wie die Welt aus dieser Krise herauskommen kann. Moderiert wurde die Veranstaltung von Talkshow-Moderator Garland Nixon. Mit dabei war auch der Rüstungskontrollexperte Scott Ritter, der 1988 als erster amerikanischer Waffeninspekteur im Rahmen des amerikanischen INF-Vertrags-Verifizierungsteams in der Sowjetunion vor Ort war. Die Veranstaltung fand über Zoom statt und beantwortete Fragen aus aller Welt.
Sare schloss mit einem dreiteiligen Lösungsvorschlag:
1. Die Vereinigten Staaten müssen eine Doktrin des „Nicht-Ersteinsatzes“ von Atomwaffen verkünden und verlangen, dass sich alle Atomwaffenstaaten, einschließlich Israel, dieser Doktrin anschließen.
2. Es muss eine neue Architektur für Sicherheit und wirtschaftliche Entwicklung geschaffen werden, einschließlich einer Reform des UN-Sicherheitsrats, um dem wachsenden Einfluss der Länder des Globalen Südens Rechnung zu tragen.
3. Es sollten zwei große Vorhaben in Angriff genommen werden, von denen das russische und das amerikanische Volk sowie die gesamte Menschheit sehr profitieren würden: der Beringstraßentunnel, der Alaska mit Sibirien verbindet, und das russische Programm zur gemeinsamen Asteroidenabwehr von 2011.
Die Kampagne „Sare for President“ hat eine Pressemitteilung zu dieser Veranstaltung herausgegeben.
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