USA: Russische Botschaft in Washington gratuliert zum 250. Unabhängigkeitstag

06.07.2026
USA: Russische Botschaft in Washington gratuliert zum 250. Unabhängigkeitstag klaus 06.07.2026

Die russische Botschaft in den USA übermittelte den Vereinigten Staaten zum 250. Jahrestag auf ihrer Facebook-Seite Glückwünsche, mit Bildern von Katharina der Großen, Lincoln und Alexander II. sowie der Verbrüderung an der Elbe am Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Antwort der unabhängigen Päsidentschaftskandidatin Diane, in der sie der Botschaft dankte, stand ganz oben unter den Facebook-Kommentaren. Der Glückwunschtext lautet:

„Seit der Gründung dieser Nation am 4. Juli 1776 stand Russland den Amerikanern, die für ihre Freiheit kämpften, nicht nur wohlwollend zur Seite, sondern spielte auch eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der ehemaligen 13 Kolonien im Unabhängigkeitskrieg gegen das Britische Empire, weil Zarin Katharina die Große sich kategorisch weigerte, sich der Seeblockade zu beugen und auf Londoner Bitte hin 20.000 Soldaten zur Verfügung zu stellen.

An einem weiteren kritischen Scheideweg der US-Geschichte während des Bürgerkriegs widersetzte sich Russland den Versuchen der Briten und Franzosen, die Konföderation zu legitimieren, und entsandte 1863 zwei Marinegeschwader in amerikanische Gewässer als wirksames Abschreckungsmittel gegen ausländische Einmischung.

Der damalige russische Kanzler Alexander Gortschakow brachte seine Unterstützung für Präsident Abraham Lincoln zum Ausdruck und erklärte: ‚Russlands Politik gegenüber den Vereinigten Staaten steht fest und wird sich nicht ändern. Vor allem möchten wir die amerikanische Union als ungeteilte Nation erhalten.‘

Es gab so glanzvolle Zeiten in den Beziehungen unserer Länder wie die Waffenbrüderschaft im Zweiten Weltkrieg, trotz der langjährigen Politik der Nichtanerkennung (bis 1933) der Sowjetunion, der die militärische Intervention der USA im revolutionären Russland vorausging. Doch selbst in den schlimmsten Jahren des Kalten Krieges fanden Moskau und Washington im Bewusstsein ihrer Verantwortung für den Weltfrieden und Sicherheit Wege, eine Konfrontation zu vermeiden.

Heute, da es keine grundsätzlichen ideologischen Gräben mehr gibt und beide Länder unter der Führung von Staatschefs, die sich persönlich hervorragend verstehen, traditionelle Werte wie Familie und Religion, Souveränität und Nationalstaat vertreten – im Gegensatz zur liberal-globalistischen ‚regelbasierten Ordnung‘, die das moderne Europa dominiert –, könnten und sollten Russland und die USA konstruktiv koexistieren und dabei auf einer echten, wirtschaftlich tragfähigen, von gegenseitigem Respekt geprägten und gleichberechtigten Partnerschaft aufbauen.“

Quelle: eirna.de

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