Beim ersten Tag der Aktionswoche für die Wiedereinführung des Glass-Steagall-Gesetzes im US-Kongress waren Delegationen aus Connecticut, New York, New Jersey, Maryland, North Carolina, Georgia, Louisiana, Florida und Massachussetts nach Washington gekommen und besuchten die Abgeordneten ihrer Bundesstaaten in ihren Büros. Allein eine Delegation aus Baltimore hatte Treffen mit elf Büros im Repräsentantenhaus und zehn im Senat. Im Senat muss ein Begleitgesetz zu HR 129, das im Repräsentantenhaus bereits vorliegt, eingebracht werden. Heute, am Mittwoch werden weitere Delegationen von Bürgern aus Pennsylvania, New York und Virginia Lobbyarbeit für Glass-Steagall im Kongress machen.
Von der Landesebene aus steigt der Druck auf den Kongreß: in 40 Bundesstaaten der USA von 50 sind LPAC-Aktivisten in Landesparlamenten, Stadträten und Bezirkstagen im Einsatz, um Resolutionen an den Kongreß für die sofortige Durchsetzung des Glass-Steagall-Gesetzes auf die Tagesordnung zu bringen. Die LPAC-Kandidatin für den Gouverneursposten von New York State, Dianne Sare, führte gestern die Lobbyarbeit im Landtag von Albany/New York State an.
Besonders starken Eindruck machen die weiter eintreffenden Botschaften von Persönlichkeiten aus aller Welt an den amerikanischen Kongreß, die die internationale Bedeutung dieses Gesetzes und die historische Verantwortung des US-Kongresses betonen.
Beteiligen Sie sich an der Kampagne! Hier können Sie den Aufruf für Glass-Steagall, die strikte Bankentrennung im Sinen von Franklin D. Roosevelt unterzeichnen:
http://www.bueso.de/trennbankensystem