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Verbietet die Grünen wie die Nazis, sagt die Berliner Zeitung "Junge Welt"

11. April, 2007 (EIR)—Sichtbar unter dem Einfluß der mehrwöchigen Mobilisierung der LaRouche-Jugendbewegung mit einem Dossier und Broschüren über das Problem "grünen" Faschismus'/ Antifa/ Antideutsche forderte die Berliner Tageszeitung [i]Junge Welt[/i] in einem Leitartikel das verfassungsmäßige Verbot der Grünen. Der Autor des Artikels, Jürgen Elsässer, begann seien Artikel mit einem Zitat aus einer Rede Adolf Hitlers vor Journalisten im November des Jahres 1938, in der Hitler sagte, daß er sich bis dahin durch die politische Konstellation dazu gezwungen sah, über Frieden zu sprechen, sich nun aber frei fühle, über Krieg zu reden.
Damit, schreibt Elsässer, war Hitler ein prominenter Vorläufer der heutigen neokonservativen, ehemals anti-militaristischen Grünen wie z.B. Reinhard Bütikofer, der militärische Interventionen im Ausland fordere, die in Wirklichkeit bloß Angriffskriege seien. Die Grünen hätten seit 1991 alle ihre linken Traditionen aufgegeben und hätten seitdem mit ihrer Politik mehr Menschen getötet als die rechtsradikale NPD. Wenn man also das Verbot der NPD fordere, sollte man auch das Verbot der Grünen fordern, schrieb Elsässer.
Dieser Leitartikel bricht ein seit langem bestehendes Tabu in der Linken in Deutschland, die Grünen frontal anzugreifen, und er schließt sich in seinen Argumenten denen der BüSo an. Schon 1983 hatte Helga Zepp-Larouche in einer Erklärung, die damals deutschlandweit zirkuliert wurde, das Verbot der Grünen gefordert. Elsässers Leitartikel erschien im Zusammenhang eines heftigen Kampfes zwischen Friedensaktivisten an der Parteibasis und der grünen Parteiführung bei der Vorbereitung und während der Oster-Friedensmärsche. Bütikofer und eine andere grüne Parteiführerin, Claudia Roth, nannten die Protestierenden "schlecht beraten", da es „Situationen gibt, die militärische Intervention erfordern“, wie Afghanistan, Darfur u. ä. Zusätzlich zu Reibungen zwischen den üblichen Linken und den Antideutschen entwickelt sich nun eine tiefe Spaltung zwischen Führern der Grünen Partei, der Parteibasis, und der gesamten linken Protestbewegung. Wären heute in Deutschland Wahlen, wären sie das Aus für die Grünen.