Der Plan von Volkswagen, sein angeschlagenes Werk in Osnabrück auf Waffenproduktion umzustellen, ist offenbar aufgrund eines Vetos der Aktionäre gescheitert. Wie Bild berichtet, blockiert der Staatsfonds von Katar, die Qatar Investment Authority (QIA), den Beschluss in den Führungsgremien von VW. Die QIA hält rund 17 Prozent der Stimmrechte bei Volkswagen und verfügt über zwei Sitze im Aufsichtsrat. Zudem hält sie 10,4 Prozent der Aktien und ist damit drittgrößter Anteilseigner hinter Porsche mit 31,9 Prozent und dem Land Niedersachsen mit 11,8 Prozent.
Der israelische Rüstungskonzern Rafael Advanced Defense Systems hatte Interesse daran bekundet, im Werk Osnabrück, in dem die Fahrzeugproduktion planmäßig im Jahr 2027 eingestellt werden soll, Komponenten für das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ herstellen zu lassen.