Nach den Wahlen: Glass-Steagall-Debatte in Dänemark

26.09.2011
Nach den Wahlen: Glass-Steagall-Debatte in Dänemark admin 26.09.2011

Bei den dänischen Wahlen hatten die drei unabhängigen Kandidaten der Freunde des Schiller Instituts (Sive) Glass-Steagall mit ihrem Slogan „Glass-Steagall oder Chaos!“ interveniert. Jetzt erschien in der Tageszeitung Politiken am 23.9. ein Beitrag über die künftige Politik der neuen Regierung von zwei Vertretern einer Denkfabrik namens Cevea, die die Idee einer Trennung des Bankensektors aufgreifen und sich außerdem für Großprojekte einsetzen.


Bei den dänischen Wahlen hatten die drei unabhängigen Kandidaten der Freunde des Schiller Instituts (Sive) Glass-Steagall mit ihrem Slogan „Glass-Steagall oder Chaos!“ interveniert. Jetzt erschien in der Tageszeitung Politiken am 23.9. ein Beitrag über die künftige Politik der neuen Regierung von zwei Vertretern einer Denkfabrik namens Cevea, die die Idee einer Trennung des Bankensektors aufgreifen und sich außerdem für Großprojekte einsetzen.

„Zusätzlich zur Finanztransaktionssteuer gibt es ein ganzes Arsenal von Finanzregulierung, das man einsetzen sollte. Eine Idee, die als Mindestmaßnahme wiederbelebt werden sollte, ist, die risikoreichen Investmentaktivitäten von der Kredit- und Einlagenbankenseite zu trennen, von der die normale Bevölkerung abhängt. Dieser letztere Bereich sollte gerettet werden, während das andre zum größten Teil sich selbst überlassen bleiben soll, wenn dies zu ambitiös war und Transaktionen fehlgeschlagen sind. Jenseits dessen brauchen wir eine Ökonomie, die vom weltweiten Finanzzirkus abgekoppelt ist.“ Außerdem rufen die Autoren dazu auf, Projekte im Stile des Apolloprojektes („Man on the Moon“) in Gang zu setzen, einschließlich Hochgeschwindigkeitseisenbahnen, um „technologische Entwicklung voranzubringen“. Die Sive-Kandidaten hatten in ihrer Wahlkampagne Wissenschaftsprojekte und eine Magnetbahn über den Kattegat gefordert.

Scroll to Top