Warnende Stimmen gegen die Gefahr eines Weltkriegs

29.08.2013
Warnende Stimmen gegen die Gefahr eines Weltkriegs elke 29.08.2013

Eine ganze Reihe prominenter Persönlichkeiten sowohl in den USA als auch in Großbritannien sind in ihren Wortmeldungen über eine bloße Opposition gegen den Kriegsplan des Empires und der Regierung Obama gegen Syrien hinausgegangen und haben vor der Gefahr gewarnt, daß hieraus ein Dritter Weltkrieg entstehen könnte. Einige Beispiele:


Eine ganze Reihe prominenter Persönlichkeiten sowohl in den USA als auch in Großbritannien sind in ihren Wortmeldungen über eine bloße Opposition gegen den Kriegsplan des Empires und der Regierung Obama gegen Syrien hinausgegangen und haben vor der Gefahr gewarnt, daß hieraus ein Dritter Weltkrieg entstehen könnte. Einige Beispiele:

* Der frühere Kongreßabgeordnete und Präsidentschaftskandidat Dennis Kucinich sagte am 27. August im Gespräch mit der Zeitung The Hill, ein Militärschlag gegen Syrien würde die USA in einen weiteren Krieg im Nahen Osten stürzen und die militanten Islamisten, die gegen Baschar Assads Regime kämpfen, ermutigen. „Sollen wir etwa zu Al-Kaidas Luftwaffe werden?“ fragte Kucinich. Er betonte, daß Präsident Obama gegen die Verfassung verstieße, wenn er nicht die Zustimmung des Kongresses vor militärischen Maßnahmen gegen Syrien einholt. Die Regierung stürze sich in etwas, was zum „Dritten Weltkrieg“ werden könne, und dies aufgrund völlig fragwürdiger Beweise.

* Der populäre Radiomoderator Glenn Beck warnte am 27. August auf seiner Internetseite The Blaze, eine Militärintervention in Syrien könne zum Dritten Weltkrieg führen, in dem die USA China, Rußland und dem Iran gegenüberstünden. In Bezug auf Außenminister John Kerry sagte Beck: „Ich habe meine Lektion [im Irak] gelernt, er nicht.“

* Paul Craig Roberts, ehemaliger hoher Beamter der Reagan-Administration, verurteilte am 26. August in seiner Kolumne die Angriffsdrohungen der Regierung gegenüber Syrien: „Washington treibt die Welt näher an einen Nuklearkrieg als je zuvor, selbst verglichen mit den gefährlichsten Zeiten des Kalten Krieges… Wenn Washington mit Syrien fertig ist, ist das nächste Ziel Iran. Rußland und China werden sich dann nicht mehr einreden können, daß es irgendein System des Völkerrechts oder der Zurückhaltung für die Kriminalität des Westens gäbe.“

Er wies darauf hin, daß der Westen die Opposition in Rußland und China finanziert: „Wenn Rußland und China erkennen, daß sie von amerikanischen Fünften Kolonnen unterwandert und diplomatisch isoliert werden, sowie militärisch unterlegen sind, dann werden Nuklearwaffen zur einzigen Garantie ihrer Souveränität. Das legt nahe, daß Nuklearwaffen der Menschheit durch einen Nuklearkrieg ein Ende setzen, schon lange bevor die Menschheit der globalen Erwärmung oder wachsenden Staatsschulden zum Opfer fällt.“

* Diesseits des Atlantiks veröffentlichte der frühere britische Botschafter in Irland, Ivor Roberts, am 28. August in der Irish Times einen Gastkommentar mit der Überschrift „Eine Bombenkampagne gegen Syrien könnte unberechenbare Konsequenzen haben“. Er zieht darin den Vergleich zwischen der jetzigen Weltlage und den „Kanonen des August“ 1914 und schließt: „Rußland, das das Assad-Regime seit Jahrzehnten verteidigt hat, kann es sich nicht leisten, einfach zuzusehen, wie sein einziger Klientelstaat im Nahen Osten untergeht. Diese mögliche Kette [von Ereignissen] mag weit hergeholt erscheinen, aber ähnliche Allianzen und Fehlkalkulationen führten zum Großen Krieg. Die Gespenster von 1914 gehen immer noch um.“

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