Weltweit werden die USA gewarnt: Jetzt ist es an der Zeit, Cheney fallen zu lassen

29.06.2007
Weltweit werden die USA gewarnt: Jetzt ist es an der Zeit, Cheney fallen zu lassen admin 29.06.2007

Die Londoner Financial Times attackiert US-Vizepräsident Dick Cheney offen in ihrem zweiten Leitartikel mit dem Titel: “Großbritannien beschämt: Justizministerium hat Recht, BAE Systems zu untersuchen.“ Wie LPAC ([url:“http://www.larouchepac.com/]www.larouchepac.com[/url]) in den beiden letzten Wochen berichtete, haben sich nicht nur Tony Blair, Lord Goldsmith und Baronin Liz Symmons sich beeilt, die Untersuchung der BAE-Schmiergeldaffäre um Saudi Prinz Bandar bin Sultan durch das britische Büro für Schwerstbetrug (Serious Fraud Office, SFO) abzuwürgen, sogar Dick Cheney selbst war daran beteiligt, die Untersuchung zu stoppen – was Berichten zufolge bei seinem Ausflug im November 2006 nach Saudi-Arabien, der von Bandar selbst arrangiert war, behandelt wurde.

Lyndon LaRouche, der die BAE-Geschichte als erster als den „Skandal des Jahrhunderts“ identifizierte, kommentierte heute, LPAC (LaRouche Political Action Committee) und alle amerikanischen Leser sollten wissen, daß der Kampf in den Redaktionen der Financial Times und der Londoner Times am 28. Juni um die Unterdrückung der SFO-Untersuchung „Teil der Spaltung innerhalb den Reihen der Briten ist. Zwischen denen, die denken, man sollte Ihre Majestät [die Queen] nicht verärgern, und denen, die sagen, ,das ist falsch.’ Das ist ein Disput innerhalb der britischen Reihen – mit Cheney als Zielscheibe.“

„Die Financial Times sagt eigentlich, warum lasst ihr Cheney jetzt nicht fallen – bevor er noch mehr Schaden anrichtet?“, sagte LaRouche, der auch betonte, daß es „auch eine Spaltung in dieser Frage in den Reihen der Saudis gibt. Und Cheney ist vom Standpunkt der Saudis die Person im Zentrum des Geschehens.“

LaRouche fügte hinzu, „weltweit wird gesagt, jetzt ist es Zeit, Cheney fallen zu lassen. Weltweit warnt man die Vereinigten Staaten, daß es an der Zeit ist, Cheney heraus zu werfen. Und es sind jetzt nur noch Leute, die die Vereinigten Staaten hassen, die Cheney verteidigen.“

Da sich viele Medien sich bisher beharrlich weigern, über den BAE-Skandal zu berichten, stellen wir hier den deutschen Lesern zur Verfügung, was die Financial Times gestern in ihrem Leitartikel schrieb: „Das US-Justizministerium hat sich entschieden, eine eigene Untersuchung zu beginnen, ob BAE Systems, der britische Rüstungsanbieter, der auch ein großer Lieferant des Pentagon ist, das Gesetz gegen korrupte ausländische Praktiken verletzt hat. Diese Entscheidung zeigt, was die Argumente der Regierung Großbritanniens, die Untersuchungen zu unterbinden – daß es ein für die nationale Sicherheit lebenswichtiges Verhältnis mit den Saudis ruinieren würde und Tausende von Arbeitsplätzen kosten würde – tatsächlich sind: nämlich fadenscheinige Realpolitik und wirtschaftliche Ausreden…“

„Vorwürfe der Schmiergeldzahlungen sollten untersucht werden: Das Gesetz ist das Gesetz. Es gibt viele in Saudi-Arabien, die sich mehr Transparenz wünschen und die Saudi würden wahrscheinlich niemals die Zusammenarbeit in Bezug auf Fragen der nationalen Sicherheit einstellen. Großbritannien mag eventuell zukünftige Waffenverkäufe verlieren falls Fehlverhalten aufgedeckt wird, aber das Gesetz im Namen der wirtschaftlichen Zweckdienlichkeit zu ignorieren, ist die Tat eines Söldners und eines Zynikers.“

„Diejenigen in der saudischen Regierung, die Druck auf Großbritannien ausübten, um die Untersuchung zu unterbinden [!], haben ihrem Lande schlecht gedient. Sie haben eine Untersuchung in Großbritannien in eine Nachforschung der USA verwandelt und das Al-Yamamah-Waffenabkommen ins internationale Rampenlicht gedrängt… Gordon Brown sollte als Zeichen der "Wiedergutmachung" Kooperation mit dem US-Justizministerium anordnen.“

Scroll to Top