WWF eskaliert seinen Krieg gegen die Entwicklung

21.05.2008
WWF eskaliert seinen Krieg gegen die Entwicklung admin 21.05.2008

Der vom britischen Prinz Philip gegründete „Worldwide Fund
for Nature“ will einen großen Teil der Welt für wirtschaftliche Entwicklung
sperren – auch wenn das für einen großen Teil der Menschheit Hunger und Elend
bedeutet.


 

Auf der Internetseite des Worldwide Fund for Nature (WWF,
www.worldwildlife.org
) findet man unter der Rubrik „Wo wir arbeiten“ eine
Weltkarte, auf der 19 Regionen der Welt eingezeichnet sind. Diesen räumt der
WWF in seiner Arbeit Priorität ein; hier will er menschliche Aktivitäten im
Namen des „Umweltschutzes“ stark reduzieren oder gar ganz unterbinden. Der WWF
schreibt selbst: „Zu diesen 19 spektakulären Orte gehören die größten und
unberührtesten Regenwälder der Welt, die unterschiedlichsten Süßwassersysteme,
die verschiedensten Korallenriffe, die biologisch bedeutsamsten Wüsten und die
produktivsten Fischgründe.“

Es ist kein Zufall, daß fast alle diese Regionen den
Gebieten entsprechen, für die die LaRouche-Bewegung Großprojekte zur Entwicklung
der Welt vorschlägt. Eines dieser Gebiete ist die Beringsee, deren „Bewahrung“
vor menschlicher Aktivität der WWF fordert – eine Kriegserklärung an den Plan,
einen Tunnel unter der Beringstraße zu bauen, der den eurasischen Kontinent mit
dem amerikanischen verbinden soll.

Ein paar Beispiele der Regionen, die der WWF bis 2015
„erhalten“ will: In Nordamerika ist dies z.B. neben dem großen Getreidegürtel
in den USA und Kanada der Golf von Kalifornien in Mexiko zwischen der Halbinsel
Baja California und den nordwestlichen Bundesstaaten Sonora, Sinaloa und
Nayarit. Dem WWF ist es bereits gelungen, die Fischerei im Golf von Kalifornien
zu beschränken, aus dem 60% des mexikanischen Fischfangs stammen. Nun zielt er
darauf ab, den Bau des PLHINO-Wasserprojektes zu verhindern, der Mexikos
Getreideproduktion verdoppeln könnte.

In Südamerika will der WWF nichts weniger als das
Amazonas-Becken kontrollieren, das gigantische Herzland des gesamten
Kontinents, das ein Fünftel der gesamten Süßwasserreserven und eine gigantische
Menge weiterer Ressourcen enthält. Geeignete Dammbauten an den Nebenflüssen des
Amazonas – wie etwa des Madeira – könnte weitere 30 Mio. ha für die
Getreideproduktion im Inneren des Kontinents erschließen, während
transkontinentale Eisenbahnen und Wasserstraßen in Nord-Süd- und
Ost-West-Richtung quer durch das Amazonasbecken gebaut werden müssen, um den
gesamten Kontinent zu transformieren.

In Afrika, wo schon jetzt große Gebiete für das Wildleben
reserviert sind, will der WWF sich die Kontrolle über den gesamten Kontinent
sichern, indem er das zentrale Kongo-Becken beschlagnahmt und diesen
Kontrollpunkt dadurch absichert, daß er eine Entwicklung der namibischen Wüste
und der Küstenregionen Ostafrikas (einschließlich Madagaskars) verhindert.

In Eurasien hat die vom britischen Prinz Philip und Prinz
Bernhard von den Niederlanden gegründete Vertretung des anglo-holländischen
Empires sechs riesige Regionen ausgewählt, darunter das 4300 km lange Becken
des Amur (chinesisch: Heilong), der nach dem Willen des WWF der längste
unregulierte Fluß der östlichen Hemisphäre bleiben soll. Von offensichtlicher
strategischer Relevanz ist der ebenfalls ausgewählte Ostteil des Himalaya.

Es folgen die am dichtesten besiedelten Regionen der Erde:
Borneo und Sumatra, deren Entwicklung besonders vielversprechend für Indonesien
ist, sowie das Korallen-Dreieck, das die Philippinen, den Osten Malaysias und
Indonesiens umfaßt. Der WWF will auch Dammbauten, Industrien und
Wassertransport auf dem Mekong verhindern, der in Tibet entspringt und durch
Laos, Myanmar, Thailand, Kambodscha und Vietnam fließt.

Schließlich steht auch das riesige Becken des
Jangtse-Flusses in China mit seinen zahlreichen Entwicklungsprogrammen
(darunter der Drei-Schluchten-Damm) auf der Liste des WWF, über den Wasser in
den trockenen Norden Chinas geleitet werden soll. Der WWF gibt zu, daß das
Flußsystem des Jangtse ein Drittel aller Chinesen mit Wasser versorgt, aber er
beansprucht es trotzdem.

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