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Zeichen der Zeit: Wall Street Journal warnt Amerika vor NICE

Am 8. Juli griff das [i]Wall Street Journal[/i] in einem Kommentar unter der Überschrift „Über NICE und Menschen" Präsident Obama wegen seiner geplanten Rationierung der Krankenversorgung nach dem Vorbild des britischen Nationalen Instituts für Gesundheit und klinische Exzellenz (NICE) an.

Die Zeitung warnt: „Die Amerikaner sollten verstehen, wie NICE arbeitet, denn unter ObamaCare wird dies auch in einem Krankenhaus in Ihrer Nähe einziehen... In der Praxis hat sich NICE zu einem Rationierungsrat entwickelt... Im März entschied NICE gegen die Verwendung zweier Medikamente, Lapatinib und Sutent, die das Leben jener verlängern, die unter verschiedenen Formen von Brust- und Magenkrebs leiden. Dies folgte auf eine Entscheidung im Jahr 2008 gegen Medikamente... die unheilbar Kranken Nierenkrebs-Patienten helfen würden... 2007 beschränkte der Rat den Zugang zu zwei Medikamenten gegen dieMakula-Degeneration, die zur Blindheit führt. Das Medikament... Lucentis... wurde nur für die Anwendung an einem Auge zugelassen, sodaß diejenigen, die das Glück haben, es zu bekommen, trotzdem auf dem anderen Auge erblinden werden... NICE hat auch den Zugang zu Alzheimer-Medikamenten eingeschränkt... und entschieden, diese Medikamente seien nicht „kostenwirksam'... Mehrere junge Frauen... entwickelten Gebärmutterhalskrebs, nachdem ihnen die zuständige Gesundheitsbehörde Abstriche versagt hatten... die, um die Gesundheitsausgaben der Regierung zu reduzieren, Frauen unter 25 Jahren diese Untersuchung verweigerte."

Auch wenn der Kommentar empfiehlt, die Krankenversorgung in den Händen privater Versicherungen zu belassen, ist dies ein wichtiges Signal. Das [i]Journal[/i] gehört, wie die [i]Londoner Times,[/i] dem Medien-Mogul Rupert Murdoch, dessen Medien-Konzern sich ganz dem Dienst am Britischen Empire verschrieben hat. Seine Tochter Elizabeth hatte am 28. April 2008 in ihrer Londoner Wohnung eine exklusive Wahlspendenparty für reiche Unterstützer Barack Obamas veranstaltet.

Lyndon LaRouche reagierte auf den Kommentar des [i]Journal[/i] mit der Feststellung, vom Standpunkt gewisser britischer Interessen aus habe Obama „versagt". Einige Kreise gingen jetzt daran, ihr Vorgehen zu überdenken und einen neuen Ansatz zu definieren. Das hieße nicht, daß sie sich plötzlich zum Guten hin verändert hätten, sondern nur, daß ihnen klargeworden sei, daß es so nicht geht.