BRICS-Entwicklungsbank wird Infrastruktur in Entwicklungsländern finanzieren
22. Juli 2015 • 16:35 Uhr

Bei der Eröffnungszeremonie der Neuen BRICS-Entwicklungsbank (NDB) in Shanghai am 21. Juli erklärte der chinesische Finanzminister Lou Jiwei, daß die Bank in den nächsten Jahren die Volkswirtschaften von Entwicklungsländern stärken werde.

„Die NDB ist ein neues Mitglied und Partner des globalen Entwicklungssystems. Die Untestützung der NDB für den Bau von Infrastruktur wird wesentlich dazu beitragen, den Engpass zu überkommen, der aufstrebende Staaten und Entwicklungsländer lange Zeit behindert hat und wird Unterstützung für die Verbesserung und das Wachstum ihrer Ökonomien anbieten.“ Der indische Präsident der neuen Bank, K.V. Kamath, betonte, die Bank werde in den BRICS-Nationen „Kapital in lokaler Währung aufbringen, um so die Herausforderung und Kosten des Handels in harten Währungen auszuschalten.“

Die NDB wird eng mit der Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) zusammenarbeiten. Es wird eine „Hotline“ mit der AIIB geben, so daß die neuen Kreditinstitutionen bei ihren neuen Aufgaben gut zusammenarbeiten können. Diese enge Kooperation war Teil des Abschlußkommuniques des BRICS-Gipfels vom 8.-9. Juli in Ufa/Russland.

Der russische Vizepräsident der NDB-Bank, Wladimir Kasbekow, kündigte gegenüber der Nachrichtenagentur TASS an, die Prüfung von Investitionsprojekten werde bereits vor Ende dieses Jahres beginnen.