EIR-Forum in Washington: Nur eine Renaissance der Wissenschaft kann den Absturz in ein neues finsteres Zeitalter verhindern
27. Januar 2016 • 19:05 Uhr

An einem Forum des von Lyndon LaRouche gegründeten Magazins Executive Intelligence Review im Nationalen Presseklub in der US-Hauptstadt Washington, bei dem die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche und der frühere NASA-Meteorologe und Sprecher der Organisation „The Right Climate Stuff“, Thomas Wysmuller sprachen, nahmen am 26. Januar knapp 40 Gäste teil. Dies trotz einer Schneedecke von mehr als 90 cm Höhe, die die gesamte Region ins Chaos stürzte und neben der Schließung von Schulen, Unternehmen und Regierungseinrichtungen auch den US-Kongreß veranlaßte, sein für diese Woche vorgesehenes Zusammentreten um eine ganze Woche zu verschieben.

Unter den Teilnehmern befanden sich u.a. ein prominenter Raketenwissenschaftler aus der Kennedy-Ära, ein Bewerber aus der Region in der Vorwahl der Demokratischen Partei für den US-Kongreß, Vertreter der russischen Presse, Vertreter von Botschaften, Handelsrepräsentanten und andere.

Tomas Wysmuller eröffnete das Forum mit 12 eindrucksvollen Graphiken, die an alle Teilnehmer verteilt wurden, sodaß sie Schritt für Schritt folgen konnten, als er die Behauptung widerlegte, daß mit den Vorschlägen des Pariser Klimagipfels vom vergangenen Dezember (COP21) der CO2-Gehalt der Atmosphäre reduziert werden könne. In seinen Graphiken zeigte er u.a., daß der nach der letzten Eiszeit über 7500 Jahre erfolgte Anstieg des Meeresspiegels sich schon in den letzten 8000 Jahren immer mehr abgeflacht hat, und vieles andere mehr – ein klarer Fall. Das Publikum war sehr beeindruckt von Dr. Wysmullers Ausführungen.

Dann gab Helga Zepp-LaRouche einen 50minütigen Überblick über die globale strategische Lage – die Gefahr eines Nuklearkrieges, wobei sie darauf hinwies, daß es, anders als zur Zeit von Kennedy und Chruschtschow in den 1960er Jahren heute keinen „Verhaltenskodex“ gibt; den bevorstehenden Finanzkrach, auf den der frühere Präsident der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, William White, beim Weltwirtschaftsforum in Davos hingewiesen hat, den Plan für einen globalen Bail-in, der niemals funktionieren könne, und die Flüchtlingskrise, die Europa zu zerreißen drohe. Wenn sogar der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble sage, daß wir einen Marshallplan für den Nahen Osten brauchen, dann zeige dies, daß die Welt sich ändern könne – und es zeige, wie wichtig die weltweite Arbeit der LaRouche-Bewegung sei, die das Potential für die Lösung dieser Probleme durch Chinas Programm der Neuen Seidenstraße geschaffen habe. Es folgte eine ausführliche Diskussion.

Der Videomitschnitt des gesamten Forums finden Sie hier.